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    Straßenhaus100 Mbit/s: Turbo-Internet für den Westerwald

    Im Kreis Neuwied ist jetzt Hochgeschwindigkeits-Internet verfügbar, wie es selbst in Großstädten noch lange nicht Standard ist: Die Kevag-Telekom bietet über 10 000 Haushalten vor allem in den Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach 100 Mbit/s-Verbindungen an. Das ist ein Novum in Rheinland-Pfalz. „An anderen Orten wird derzeit gebaut, aber wir sind schon da“, freute sich Kevag-Telekom-Geschäftsführer Bernd Gowitzke beim offiziellen Startschuss für das Turbo-Internet.

    Freuen sich über die neuen Möglichkeiten: (von links) Herbert Kramb, Chef der Mittelstandsförderungsgesellschaft im Kreis Neuwied, Günter Henning, Kommunalbetreuer der Süwag, Landrat Rainer Kaul, Bernd Gowitzke, Geschäftsführer Kevag-Telekom, und Christoph Eifel, Niederlassungsleiter Nord der Süwag.
    Freuen sich über die neuen Möglichkeiten: (von links) Herbert Kramb, Chef der Mittelstandsförderungsgesellschaft im Kreis Neuwied, Günter Henning, Kommunalbetreuer der Süwag, Landrat Rainer Kaul, Bernd Gowitzke, Geschäftsführer Kevag-Telekom, und Christoph Eifel, Niederlassungsleiter Nord der Süwag.

    Straßenhaus - Im Kreis Neuwied ist jetzt Hochgeschwindigkeits-Internet verfügbar, wie es selbst in Großstädten noch lange nicht Standard ist: Die Kevag-Telekom bietet über 10 000 Haushalten vor allem in den Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach 100 Mbit/s-Verbindungen an. Das ist ein Novum in Rheinland-Pfalz. „An anderen Orten wird derzeit gebaut, aber wir sind schon da“, freute sich Kevag-Telekom-Geschäftsführer Bernd Gowitzke beim offiziellen Startschuss für das Turbo-Internet.


    Er unterstrich weiter, dass die Kevag-Telekom als regionaler Anbieter von Kabelfernsehen und Kabel-Online (Internet und Telefon) den Landkreis bereits in den vergangenen Jahren modernisiert und aufgerüstet hat. Durch den Ausbau der Umspannanlage in Ellingen sei jetzt ein weiterer Schritt erreicht: Kunden in 22 Orten (siehe unten) können mit Anschlüssen versorgt werden, die 50-mal schneller als DSL-2000 sind. Auch Internet-Telefonanschlüsse sowie digitales HD-Fernsehen sind möglich.
    Neuwieds Landrat Rainer Kaul dankte vor allem der Kevag-Telekom-Gesellschafterin Süwag, die die Umspannanlage betreibt: „Sie halten sich an die Zusage, den Standort Neuwied technologisch weiter zu entwickeln“, lobte er und betonte, dass dies ein weiterer großer Schritt zur Schließung der „weißen Flecken“ im Kreis sei.
    Mittelstandsförderungs-Chef Herbert Kramb verwies derweil besonders auf die Bedeutung für die Wirtschaft. „Unternehmen brauchen solche Verbindungen – auch, um Mitarbeiter zu finden. Denn ohne schnellen Internetanschluss zieht keiner her.“ Er lobte die Kevag-Telekom darüber hinaus für ihr Engagement im ländlichen Raum. „Wir haben es auch bei den großen Anbietern versucht, aber die haben uns die kalte Schulter gezeigt. Die konzentrieren sich nur auf die Ballungsräume.“, berichtete er.
    Wer sich für das schnelle Internet entscheidet, erhält neben dem 100-Mbit/s-Anschluss einen Telefonanschluss mit zwei Leitungen sowie eine Festnetz und Europa-Flatrate. Ein Router wird dafür im Haushalt installiert, der gleichzeitig als Telefonanlage, Anrufbeantworter und DECT-Basisstation für normale Schnurlostelefone funktioniert. Das Angebot kostet 49,90 Euro im Monat. Zum Vergleich: Der bislang schnellste großflächig angebotene Internetzugang von der Deutschen Telekom umfasst in den größeren Städten in Deutschland 50 Mbit/s. Nutzbar ist dies vor allem für den Fernsehempfang.
    Vor allem, wenn man HD-Fernsehen übers Internet nutzen möchte, wird die schnelle Leitung ausgereizt. Beim normalen Internet-Surfen macht es dagegen kaum einen Unterschied, ob man mit 16 Mbit/s Webseiten aufruft oder mit theoretisch möglichen 100 Mbit/s. Profitieren kann man von dieser „dicken Leitung“ aber durchaus, wenn mehrere Nutzer im Haushalt zeitgleich online sind. Wer viele Dateien aus dem Internet herunterlädt, profitiert ebenfalls. Allerdings darf man auch hier keine Wunder erwarten: Manche Downloadserver sind künstlich gedrosselt, andere hängen selbst mit weniger als 100 Mbit/s am Netz. (Marcus Schwarze/Ulf Steffenfauseweh)

    In den folgenden 22 Orten im Kreis Neuwied ist das Turbo-Internet ab sofort verfügbar: Oberhonnefeld-Gierend, Anhausen, Bonefeld, Breitscheid, Ehlscheid, Großmaischeid, Hardert, Hausen Wied, Hümmerich, Kleinmaischeid, Kurtscheid, Meinborn, Melsbach, Niederbreitbach, Oberraden, Rengsdorf, Roßbach, Rüscheid, Stebach, Straßenhaus, Thalhausen und Waldbreitbach.

    (Offenlegung: Der Verlag der Rhein-Zeitung ist Gesellschafter der KEVAG Telekom.)

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