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    BirkenfeldZahl der Einbrüche ging um die Hälfte zurück

    Leicht rückläufig war im vergangenen Jahr die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten im Bereich der Verbandsgemeinde Birkenfeld, heißt es in der gerade vorgelegten Statistik der Polizeiinspektion Birkenfeld. Unterm Strich wurden 32 Straftaten weniger registriert als jene 979 des Vorjahrs.

    Birkenfeld - Leicht rückläufig war im vergangenen Jahr die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten im Bereich der VG Birkenfeld, heißt es in der gerade vorgelegten Statistik der Polizeiinspektion Birkenfeld. Unterm Strich wurden 32 Straftaten weniger registriert als jene 979 des Vorjahrs.

    Mehr als 60 Prozent der bekannt gewordenen Straftaten konnte die Polizei in der Kreisstadt aufklären, was in etwa dem Landesdurchschnitt entspricht. Der gegenüber dem Vorjahr leichte Rückgang "strafrechtlich relevanter Ereignisse", so der stellvertretende Dienststellenleiter, KHK Heinz Greschke, entspricht dem Trend im Bereich des Polizeipräsidiums Trier.

    Abschließend werden solche Delikte durch die Regionale Kriminalinspektion in Idar-Oberstein bearbeitet. Mit möglichen Tätern konnten die Birkenfelder Beamten in jedem zweiten Fall dienen: In 947 bekannt gewordenen Straftaten ermittelten sie 469 Tatverdächtige. Bei der Gewaltkriminalität, die unter anderem auch gefährliche Körperverletzungen umfasst, liegt die Aufklärungsquote sogar bei 94,6 Prozent.

    Bedenklich nennt Greschke die die Zahl der Körperverletzungsdelikte, die im Vergleich zum Vorjahr von 100 Fällen auf 145 angestiegen ist. Alkohol in erhöhtem Maße sei häufig Auslöser von Aggressionsdelikten. Und: Je höher der Alkoholpegel steigt, desto tiefer sinkt die Hemmschwelle für gewalttätige Auseinandersetzungen.

    Um dieser Problematik vorzubeugen, besteht seit März 2012 eine Allgemeinverfügung der Stadt Birkenfeld, die den Konsum von Alkohol an bestimmten öffentlichen Plätzen untersagt. In Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Verbandsgemeindeverwaltung werden in regelmäßigen Abständen gemeinsame Kontrollen durchgeführt. In manchen Fällen richtet sich die Gewalt auch gegen die einschreitenden Beamten. Im Jahr 2011 registrierte die Polizei Birkenfeld noch vier Fälle, in denen sie zur Zielscheibe körperlicher Gewalt wurde, im Jahr darauf hat sich die Zahl mit neun Fällen mehr als verdoppelt.

    Im Bereich der Straßenkriminalität ist dagegen ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 93 auf nunmehr 159 aktenkundige Straftaten zu erkennen. Die Palette der Straßenkriminalität umfasst Sachbeschädigungen allgemein sowie solche an Kraftfahrzeugen oder auch auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen. Hier sanken die Fallzahlen von 152 auf 102 Straftaten.

    Bei den ebenfalls zur Straßenkriminalität zählenden Diebstahlsdelikten ist sowohl der einfache Diebstahl rückläufig (153 Taten gegenüber 178 im Jahre 2011) wie auch der Diebstahl unter erschwerenden Umständen. 129 Fälle im Kalenderjahr 2012 bedeuten hier einen Rückgang um 29,1 Prozent.

    Rückläufig um fast die Hälfte sind erfreulicherweise aber auch die Wohnungseinbruchsdiebstähle und der Tageswohnungseinbrüche: 2011 wurden noch 45 Fälle erfasst. 2012 waren es 24 Fälle.

    Die Vermögens- und Fälschungsdelikte sind auf nur noch 36 Fälle gesunken - bei einer Aufklärungsquote von immerhin fast 75 Prozent. Fast 100-prozentig schließlich ist die Aufklärungsquote bei der Rauschgiftkriminalität. Insgesamt wurden 40 Fälle erfasst. Die Täter lieferten sich in der Regel als Konsument oder Kleindealer selbst der Polizei aus. Das Dunkelfeld der polizeilich nicht erfassten Kriminalität bildet die Statistik nicht ab.

    Seinen städtischen Bonus konnte Birkenfeld auch im vergangenen Jahr in der polizeilichen Kriminalstatistik ausspielen. Von den insgesamt 947 Fällen, die die Beamten der Polizeiinspektion registrierten, wurden 513 Straftaten im Stadtgebiet verübt. red

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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