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  • Workshop: Mit der Kamera ganz dicht ran an das Reh

    Kempfeld. Für die Teilnehmer am Fotokurs im Wildfreigehege Wildenburg war es ein tolles Erlebnis, einmal ganz nah an Reh, Damwild oder Wildkatze zu kommen und tolle Fotos machen zu können. Auch für Cornelia Arens, die den Kurs anbot und leitete, war der Tag etwas Besonderes. Die professionelle Tierfotografin bietet solche Kurse auch in anderen Parks und Wildfreigehegen an.

    Fast wie in der freien Wildbahn: Nicht nur dem Damwild kamen die Teilnehmer des ersten Fotoworkshops mit Cornelia Arens im Wildfreigehege Wildenburg ganz nah. Nach dem tollen Auftakt sollen die Workshops nun monatlich stattfinden, die Einnahmen kommen dem Tierpark zugute.  Foto: Cornelia Arens
    Fast wie in der freien Wildbahn: Nicht nur dem Damwild kamen die Teilnehmer des ersten Fotoworkshops mit Cornelia Arens im Wildfreigehege Wildenburg ganz nah. Nach dem tollen Auftakt sollen die Workshops nun monatlich stattfinden, die Einnahmen kommen dem Tierpark zugute.
    Foto: Cornelia Arens

    Dabei will sie den Teilnehmern nicht nur den Umgang mit der Kamera vermitteln. Den Menschen die Natur und die Tiere näherzubringen, ist ihr ein Anliegen. Das funktionierte am Sonntag ganz hervorragend, auch das Wetter spielte mit. Die tiefstehende Herbstsonne lieferte spannende Schattenspiele und weiches Licht. Die Teilnehmer bedankten sich nach vier Stunden überschwänglich bei ihrer Mentorin - meist mit einem Lächeln im Gesicht.

    Der an der Wildenburg abgehaltene Workshop war auf sechs Teilnehmer beschränkt. Cornelia Arens will möglichst auf jeden persönlich eingehen. So entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre. Die Kursteilnehmer, allesamt Hobbyfotografen, waren froh über die Gelegenheit, vom Profi lernen zu können. "Ich habe immer gern Fotos von Tieren gemacht. Aber es hat immer etwas gefehlt. Die Aufnahmen waren oft verschwommen. Oder haben einfach nicht richtig gewirkt", erzählt eine Teilnehmerin. Arens kennt das Problem. Auch sie selbst hat mit dem Fotografieren zunächst in der Freizeit angefangen. Beruflich kommt sie eigentlich aus dem kaufmännischen Bereich. "Ich habe irgendwann begonnen, meine Hunde zu fotografieren. Später bin ich dann in den Wald gegangen, um Fotos zu machen." Dort ist sie sich ihrer Affinität zu Tieren und der Natur bewusst geworden. ""Dann habe ich angefangen, Kurse zu besuchen, um besser fotografieren zu können. Mittlerweile bin ich soweit, auch selbst welche zu geben." Mit dem Kurs will sie das Wildfreigehege unterstützen, das die anfallenden Kosten durch die Eintrittsgelder allein nicht decken kann. Die Einnahmen gehen an das Wildfreigehege. Cornelia Arens ist es wichtig, dass die Einrichtung erhalten bleibt. Der Wildpark liegt ihr sehr am Herzen.

    Das kommt auch während des Workshops zum Ausdruck. Die Fotografin, die aus Münster stammt und in Trier und Neuhütten lebt, erläutert nicht nur die Nutzung der Kamera und die Kunst des Fotografierens, sondern erzählt auch viel über die Tiere, die sie gut kennt. Wie sie können sich auch die Teilnehmer für die Motive begeistern. Einige Arten können auch innerhalb der Gehege fotografiert werden. Ganz dicht dran an den Tieren - das ist für alle ein besonderes Erlebnis.

    Aber auch die Tiere, die durch Zäune und Gatter von den Fotografen getrennt bleiben müssen, liefern atemberaubende Motive. Allen voran natürlich die Wölfe, die sich heulend im Gehege versammeln. "In einem Wildpark sind die Tiere meist nicht so scheu. Sie sind ja an die Menschen gewöhnt. Außerdem kann man gut einschätzen, was man fotografieren wird und was man zu sehen bekommt", berichtet Cornelia. "In freier Wildbahn ist das natürlich etwas ganz anderes. Man wartet oft stundenlang, ohne ein Tier zu Gesicht zu bekommen. Die Zeit in der Natur kann man aber trotzdem genießen. Oft finden sich viele schöne Motive auch außerhalb der reinen Tierfotografie."

    Am Ende sind viele schöne und einzigartige Fotos entstanden. Die Fotokurse im Tierpark Wildenburg will Arens nun monatlich anbieten. Denn es gibt viele Anfragen. Und wegen der begrenzten Teilnehmerzahl hätten viele Interessierte verzichten müssen. Zudem kann das Wildfreigehege die Einnahmen gut gebrauchen. Für Cornelia Arens ist das eine gute Sache: "Ich denke, jeder kann dazu beitragen, dass es anderen besser geht."

    Der nächste Workshop im Wildfreigehege ist für Sonntag, 13. November, geplant. Interessenten melden sich per E-Mail an info@klickfaszination.de

    Von unserer Mitarbeiterin Jessica Stibitz

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