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    BaumholderWeihnachtskonzert in Baumholder: US-Band brilliert vor einer Rekordkulisse

    Es war das Thema in fast jedem Gespräch am Dienstagabend: Gab es jemals so viele Besucher in der Brühlhalle? Wie viele Menschen waren gekommen, wie viele wollten das Weihnachtskonzert der Band der US-amerikanischen Luftstreitkräfte in Europa hören? 500? 550? Vielleicht sogar 600, wie ein ganz Verwegener meinte? Auf jeden Fall deutlich mehr als jene 400 Gäste, die die Brühlhalle eigentlich aufnehmen kann: Menschen standen an den Wänden, stellten sich in den Eingang, die Stühle waren natürlich alle besetzt.

    Die Band der United States Air Forces in Europe brach den Besucherrekord in der Brühlhalle: Mindestens 500 Gäste kamen zum Konzert am Dienstagabend - mehr als die Halle eigentlich aufnehmen kann. Foto: Reiner Drumm
    Die Band der United States Air Forces in Europe brach den Besucherrekord in der Brühlhalle: Mindestens 500 Gäste kamen zum Konzert am Dienstagabend - mehr als die Halle eigentlich aufnehmen kann.
    Foto: Reiner Drumm

    Von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Dahmer

    "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in den vergangenen 30 Jahren die Brühlhalle so voll war", meinte Volkmar Pees im Gespräch mit der NZ. Und Pees muss es wissen: Er war 28 Jahre lang VG-Bürgermeister im Westrich.

    Die Erwartungen waren also ohnehin hoch für die Band unter der Leitung von Oberstleutnant Michael Mench, die seit einigen Jahren von Ramstein zum Weihnachtskonzert nach Baumholder kommt. Aber es geht noch ein bisschen besser, die Musiker und Sänger zeigten es am Dienstagabend: Nach dem ersten Teil hatte man das Gefühl, mehr geht nicht, eine Sitznachbarin urteilte auf dem Weg in die Pause: "So gut waren die noch nie." Und Stadtbürgermeister Günther Jung fand das Konzert "gigantisch".

    Es ist nur unwesentlich übertrieben, man weiß kaum, welche Auftritte man herausheben soll: Das von Mastersergeant Michele Harris wie eine Arie vorgetragene italienische Weihnachtslied "Gesù Bambino", ihre Duette mit Staff Sergeant Jill Diem, deren Version von Gounods Ave Maria, das orchestral sanft dahinfließende "Still, still, still, weil's Kindlein schlafen will" oder den mächtigen, bombastischen und dann wieder schwermütig leisen symphonischen Marsch der Heiligen Drei Könige in einer provenzalischen Weihnachtsfantasie aus dem 13. Jahrhundert. Im "Dreidle Dance" werden Tänze auf jüdischen Festen beschrieben, man kann sich vorm inneren Auge vorstellen, wie fröhliche Mädchen übers Parkett tanzen, die Röcke fliegen, die Füße huschen vom einem Schritt zum nächsten.

    Das Orchester interpretiert auch Ohrwürmer wie "Little Drummer Boy" neu. "Jingle Bells" ist als Marsch angelegt. Als Jill Diem und Michele Harris über "Rudolph, the Red Nosed Reindeer" singen, legt ein kleines Mädchen auf einem Zuschauersitz ihr Malbuch zur Seite und singt den kompletten Text mit. Ein Weihnachtslied aus dem 13. Jahrhundert kann ihr gestohlen bleiben, aber die Geschichte vom Rentier Rudolph will sie sich nicht entgehen lassen.

    Nach zwei Stunden Weihnachtsliedern aus dem englischen Sprachraum verabschieden sich die beiden weiblichen Sergeants mit deutschen Weihnachtsliedern. "O Tannenbaum", "Fröhliche Weihnacht" und "Alle Jahre wieder" singen die beiden zwar nach der Tradition, doch der leicht englische Zungenschlag der beiden Sängerinnen gibt den deutschen Liedern eine interessante Variante. Schon im ersten Teil des Abends waren die beiden im neuen Jahr angekommen: Sie sangen "Auld Lang Syne", das Lied, das in der englischsprachigen Welt jedes Jahr am Neujahrsmorgen gesungen wird. Und wer von den Zuhörern Englisch konnte, sang mit.

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