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    BirkenfeldLuftwaffe wird schon im April verabschiedet

    Im späten Frühjahr, vielleicht auch erst im Sommer geht der Ausbau der Bundesstraße 269 in Birkenfeld weiter, kündigt Stadtbürgermeister Peter Nauert im Gespräch mit der Nahe-Zeitung über die besonderen Herausforderungen und Ereignisse im Jahr 2013 an. Ein "herber Rückschlag" ist für ihn der Abzug der Luftwaffe, die Birkenfeld offiziell erst Anfang Dezember verlässt. Weil dann aber die meisten Soldaten schon längst weg sind, werden sie bereits am 18. April mit einem Appell in der Heinrich-Hertz-Kaserne, einem anschließenden Empfang und einer Serenade auf dem Kirchplatz verabschiedet.

    Anfang 2014 wird die Heinrich-Hertz-Kaserne vom Bundeswehrdienstleistungszentrum in Idar-Oberstein an die Bundesanstalt für Immobilien in Trier übergeben. Verabschiedet werden die Soldaten aber bereits im April. Danach bleibt bis Jahresende nur noch ein kleines Räumkommando.
    Anfang 2014 wird die Heinrich-Hertz-Kaserne vom Bundeswehrdienstleistungszentrum in Idar-Oberstein an die Bundesanstalt für Immobilien in Trier übergeben. Verabschiedet werden die Soldaten aber bereits im April. Danach bleibt bis Jahresende nur noch ein kleines Räumkommando.
    Foto: Reiner Drumm

    Birkenfeld - Im späten Frühjahr, vielleicht auch erst im Sommer geht der Ausbau der Bundesstraße 269 in Birkenfeld weiter. Dann kommen Hochwaldstraße und Friedrich-August-Straße ab dem Museum dran, kündigt Stadtbürgermeister Peter Nauert im Gespräch mit der Nahe-Zeitung über die besonderen Herausforderungen und Ereignisse im Jahr 2013 an.

    Mit dem Baubeginn für den Kreisels am Verkehrsknotenpunkt in der Stadtmitte rechnet er frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2014. Erst muss aber ohnehin noch die Entscheidung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig abgewartet werden. Dort hatte die Buchhändlerin, die ihren Laden direkt an Birkenfelds zentraler Kreuzung betreibt, Beschwerde dagegen eingelegt, dass das Oberverwaltungsgericht keine Revision gegen sein Urteil zugelassen hatte.

    Nauert geht davon aus, dass die Beschwerde abgewiesen wird. Damit wäre der Weg für den Kreisverkehr frei. Aber selbst wenn die Entscheidung jetzt kurzfristig erfolgt: Wegen der bereits anvisierten Bauarbeiten ein Stück weiter auf der B 269 wäre es zu spät, um noch in diesem Jahr anzufangen.

    Nur noch 65 Prozent Zuschuss

    "Einen dicken Hals" hat der Bürgermeister inzwischen nach eigener Aussage beim Thema Südwestspange, deren Gesamtkosten sich nunmehr auf rund 4 Millionen Euro belaufen. Mitte der 90er-Jahre sei die Stadt mit der Aussicht auf 85 Prozent Zuschuss vom Land dazu überredet worden, die Spange als städtische Maßnahme anzupacken. Doch nach all den Jahren soll der Zuschuss jetzt nur noch 65 Prozent betragen. Nauert fordert "mindestens 75 Prozent".

    Der erste Bauabschnitt sieht die Verlängerung der Talweiherstraße in Richtung Pfarrbitz und die Anbindung an die B 41 im Bereich der ehemaligen Post und des Big-Centers. Dort ist ein Kreisverkehr geplant, der zur Bundesstraße und in das geplante neue Gewerbegebiet Pfarrbitz führt. Solche Vorhaben müssten im Rahmen der Konversion und auch im Hinblick auf den Nationalpark in Mainz großzügiger und bevorzugt behandelt werden, meint der Bürgermeister. Bisher sei davon aber noch nichts zu spüren. "Aber das kann ja noch kommen."

    Vom Nationalpark erhofft sich Peter Nauert vielfältige Impulse. "Er wird auf jeden Fall mehr Menschen in die Region bringen." Auch eine Vernetzung mit dem Umwelt-Campus, der aus seiner Sicht mit dem Bahnhof einer der Tore zum Nationalpark werden könnte, hält der Christdemokrat für sinnvoll. Er kann ebenso wie der Stadtrat, der das Projekt einstimmig befürwortet hat, "keine Gründe erkennen, die dagegen sprechen".

    Big-Center ist gut belegt

    Ein "herber Rückschlag" ist für ihn hingegen der Abzug der Luftwaffe, die Birkenfeld offiziell erst Anfang Dezember verlässt, aus der Heinrich Hertz-Kaserne. Weil dann aber die meisten Soldaten schon längst weg sind, werden sie bereits am 18. April mit einem Appell in der Kaserne, einem anschließenden Empfang und einer Serenade auf dem Kirchplatz verabschiedet. Noch keine Investitionen, aber immerhin Untersuchungen und eine Machbarkeitsstudie bringt die Teilnahme am Modellprojekt "Regenerative Energien auf Konversionsflächen". Die Stadt wartet noch auf den Zuschussbescheid. Der Bürgermeister rechnet mit 60 000 bis 100 000 Euro. Er plädiert aber dafür, nicht allein auf dieses Pferd zu setzen, sondern mehrgleisig zu fahren und auch andere Ansätze abzuklopfen. Ein großer Vorteil könnte bei der Suche nach privaten Investoren die moderne IT-Ausstattung der Kaserne sein. Der Zustand der Gebäude reicht von gut bis marode.

    Das Big-Center läuft nach Aussage des Bürgermeisters "besser als jemals zuvor". Rund 85 Prozent der einst in zwei Bauabschnitten geschaffenen Flächen sind zurzeit vermietet. "Damit können wir wirklich zufrieden sein." Eine im zweiten Gebäude ansässige Arztpraxis hat soeben die angemietete Fläche verdoppelt.

    Für Nauert war es die richtige Entscheidung, das damalige Sorgenkind in die Obhut der Stadt zu übernehmen - auch wenn die Immobilie für die Stadt finanziell nach wie vor ein Klotz am Bein ist. Weil dadurch die Pro Kopf-Verschuldung um 3 Euro gesenkt werden könnte, sollte seiner Meinung nach über einen Verkauf nachgedacht werden. Wobei der Bürgermeister darauf hinweist, dass dies ein schwieriges Unterfangen ist.

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