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    Hoppstädten-Weiersbach,Kunstrasenfeld entsteht am Umwelt-Campus

    Wenn alles gut läuft, sollen noch in diesem Jahr die Arbeiten am dritten Kunstrasenplatz im Nationalparkkreis beginnen. Dieser soll am Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) im Hoppstädten-Weiersbacher Ortsteil Neubrücke mit kräftiger finanzieller Hilfe des Landes entstehen.

    Diese recht ramponierte grüne Wiese wird bald in ein feines Geläuf für Kicker umgewandelt. Auf dem Gelände des Umwelt-Campus wird bald ein moderner Kunstrasenplatz gebaut. Im Hintergrund ist die neue Sporthalle zu sehen. Foto: Reiner Drumm
    Diese recht ramponierte grüne Wiese wird bald in ein feines Geläuf für Kicker umgewandelt. Auf dem Gelände des Umwelt-Campus wird bald ein moderner Kunstrasenplatz gebaut. Im Hintergrund ist die neue Sporthalle zu sehen.
    Foto: Reiner Drumm

    Nach Fertigstellung soll er – ähnlich wie in der neuen, nach Behebung eines kapitalen Wasserschadens 2016 wiedereröffneten Sporthalle – nicht nur Studenten, sondern auch den Vereinen aus der Umgebung für Training und Spielbetrieb zur Verfügung stehen.

    Die Gesamtkosten für die Erneuerung und Sanierung der gesamten Freisportanlage auf dem Campus-Gelände betragen nach Schätzung des planenden Ingenieurs Martin Braun (Ludwigshafen) rund 952.000 Euro. Die Sportstätten am UCB bestehen derzeit aus einem arg in die Jahre gekommenen Rasenplatz und zwei reichlich ramponierten Tennisplätzen, die noch aus der Zeit stammen, als das Gelände als großes Hospital der US-Armee diente.

    „Es handelt sich also um ein Konversionsprojekt“, betont Arnold Meiborg. Der frühere Ortsbürgermeister von Hoppstädten-Weiersbach ist stellvertretender Vorsteher des 1992 gegründeten Zweckverbands Projektentwicklung UCB, der Bauträger des Vorhabens ist. Ihm gehören Vertreter der Verbandsgemeinde und Stadt Birkenfeld sowie der Ortsgemeinde Hoppstädten-Weiersbach an.

    Letztendlich einstimmig hat das Gremium in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Förderantrag zum Bau des Kunstrasenplatzes und der Sanierung der Tennisplätze ans Land zu schicken. Allerdings wurde vonseiten der Vertreter der Stadt Birkenfeld auch Kritik an der Informationspolitik bei diesem Projekt geäußert (Bericht dazu folgt). Im Unterschied zu vielen anderen Vorhaben ist aber nicht davon auszugehen, dass der UCB-Zweckverband lange in der Warteschleife hängen bleibt, bis die Finanzspritze aus Mainz gewährt wird und die Zuschüsse fließen. Denn bereits im Vorfeld wurde vieles für die Verwirklichung dieses Projekts geregelt.

    Baubeginn noch in 2017?

    Von den insgesamt 952.000 Euro wird die stolze Summe von knapp 775.000 Euro durch das Land abgedeckt. Es handelt sich dabei um einen Zuschuss in Höhe von 650.000 Euro aus dem Förderprogramm „Städtebauliche Erneuerung“, den Mainz bereits in einem Schreiben von Februar in Aussicht gestellt hat, sowie weiteren rund 125.000 Euro, die der Nettoerlös aus einem im Zusammenhang mit dem Bau der Sporthalle geführten und gewonnenen Schadensersatzprozess sind und die das Land dem Zweckverband zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes ebenfalls zur Verfügung stellt. Somit liegt die Förderquote bei etwa 80 Prozent. „Wir sollten es positiv sehen, dass wir mit einem solch hohen Betrag die Infrastruktur am UCB weiter verbessern können“, betont Meiborg. Er rechne damit, dass bereits im Sommer der Zuschuss genehmigt wird und dann nach einer neuerlichen Vorstellung der detaillierten Entwurfsplanung im Zweckverband die Arbeiten ausgeschrieben werden können.

    Sowohl Meiborg als auch Kai Kämmerling vom VG-Bauamt gehen davon aus, dass eventuell noch im Herbst 2017, spätestens aber im Frühjahr 2018 der Bau des Kunstrasenplatzes beginnen kann. Um den Eigenanteil des Zweckverbands in Höhe von 177.420 Euro zu finanzieren, wird er nach einem festgelegten Schlüssel auf die Schultern der drei Mitglieder verteilt. Laut VG-Kämmerer Jürgen Kraus beteiligt sich die VG selbst mit einem Betrag von 118.300 Euro, Hoppstädten-Weiersbach muss 35.500 Euro beisteuern und die Stadt Birkenfeld 23.620 Euro.

    Vereine nutzen Sporthalle rege

    Ebenfalls schon geregelt ist, dass die Hochschule Trier – ähnlich, wie sie es bei der neuen Sporthalle tut – in den nächsten fünf Jahren die Betriebskosten des Kunstrasenplatzes übernimmt. Diese Zusage hat Hochschulpräsident Prof. Dr. Norbert Kuhn dem Zweckverband schon schriftlich gegeben. „Wir begrüßen die einstimmige Entscheidung des Zweckverbands natürlich sehr. Denn auch wir haben allergrößtes Interesse daran, dass die Infrastruktur auf dem Campus verbessert wird“, sagt UCB-Dekan Prof. Dr. Peter Gutheil im Gespräch mit der NZ. Wichtig ist ihm, dass nicht nur die rund 2500 Studenten später den Platz nutzen können, sondern auch die Vereine aus dem Umland. In der neuen Sporthalle werde dieses Angebot schon gut angenommen. So haben im Winter unter anderem Teams des SC Birkenfeld, der SG Hoppstädten-Weiersbach, aber auch zum Beispiel Mannschaften aus Brücken, Schwollen oder Rötsweiler-Nockenthal in der Halle trainiert. Für Kuhn ist der Ausbau der Sportmöglichkeiten in Neubrücke ein wichtiger Baustein, „um die Bevölkerung vor Ort stärker in das Leben und das Arbeiten am Umwelt-Campus einzubinden“.

    Was die künftigen Belegungszeiten auf dem Kunstrasenplatz angeht, wird man sich laut Meiborg an den Regelungen orientieren, die in der Halle gelten. Da der Zweckverband etwa ein Fünftel des Projekts finanziert, wird er auch Anspruch darauf erheben, dass der Platz den örtlichen Vereinen in etwa 20 Prozent der Zeit zur Verfügung gestellt wird. Kunstrasenplätze gibt es kreisweit bisher nur in Baumholder und „Im Haag“ in Idar.

    Von unserem Redakteur Axel Munsteiner

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