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    KrummenauKrummenau ist kein weißer Fleck mehr auf der DSL-Landkarte

    Vorbei die Zeiten, als man im Ort gemütlich einen Kaffee trinken konnte, während sich im Computer langsam, ganz langsam eine Web-Seite aufbaute. Vorbei jedenfalls vorerst für 14 Haushalte, die jetzt mit DSL surfen können; weitere sollen folgen. Inexio, ein Telekommunikationsunternehmen aus Saarlouis, hat über die Herkules-Leitung der Bundeswehr, die an Krummenau vorbeiführt, durch Leerrohre eine Glasfaseranbindung in den Ort gelegt, vom Schaltkasten in der Hauptstraße wird das letzte Stück über die vorhandenen Kupferleitungen in die Haushalte geführt. Damit können, so wirbt Inexio, Bürger des Hunsrückorts mit bis zu 100 Megabits pro Sekunde surfen.„Weil wir hier fast Niemandsland waren, ist dieser Schritt ein Meilenstein“, war Ortsbürgermeister Gerd Böhnke beim offiziellen Schalttermin vorige Woche hochzufrieden mit dem kabelgebundenen Ausbau. Inexio-Gesellschafter Thorsten Klein war eigens aus dem Saarland angereist, VG-Chef Georg Dräger und der Leiter der VG-Bauverwaltungs, Hans-Dieter Weyand, waren gekommen, Böhnke lud zu einem Sektempfang: Allein schon der personelle Aufwand zeigt, wie wichtig für Ortsgemeinde und Unternehmen der Anschluss ans schnelle Internet ist. Auch wenn 14 Kunden nicht gerade viel sind.

    Krummenau - Vorbei die Zeiten, als man im Ort gemütlich einen Kaffee trinken konnte, während sich im Computer langsam, ganz langsam eine Web-Seite aufbaute. Vorbei jedenfalls vorerst für 14 Haushalte, die jetzt mit DSL surfen können; weitere sollen folgen. Inexio, ein Telekommunikationsunternehmen aus Saarlouis, hat über die Herkules-Leitung der Bundeswehr, die an Krummenau vorbeiführt, durch Leerrohre eine Glasfaseranbindung in den Ort gelegt, vom Schaltkasten in der Hauptstraße wird das letzte Stück über die vorhandenen Kupferleitungen in die Haushalte geführt. Damit können, so wirbt Inexio, Bürger des Hunsrückorts mit bis zu 100 Megabits pro Sekunde surfen.„Weil wir hier fast Niemandsland waren, ist dieser Schritt ein Meilenstein“, war Ortsbürgermeister Gerd Böhnke beim offiziellen Schalttermin vorige Woche hochzufrieden mit dem kabelgebundenen Ausbau. Inexio-Gesellschafter Thorsten Klein war eigens aus dem Saarland angereist, VG-Chef Georg Dräger und der Leiter der VG-Bauverwaltungs, Hans-Dieter Weyand, waren gekommen, Böhnke lud zu einem Sektempfang: Allein schon der personelle Aufwand zeigt, wie wichtig für Ortsgemeinde und Unternehmen der Anschluss ans schnelle Internet ist. Auch wenn 14 Kunden nicht gerade viel sind.

    In einer Informationsveranstaltung am 9. August sollen weitere Bürger aus den etwa 65 Haushalten im Ort von den Vorteilen des schnellen Internet-Zugangs überzeugt werden. So soll sich die Investition für Inexio lohnen. Bei Befragungen hätten ein Drittel der 170 Einwohner Interesse an DSL gezeigt, erklärte Böhnke „Wir kalkulierten mit 29 Kunden in Krummenau“, berichtete Klein. 30 000 Euro hat das saarländische Unternehmen investiert, das Teileigentümer der Herkules-Leitung ist – eine Voraussetzung dafür, dass es seinen DSL-Service günstig anbieten kann. „Wir wollen Partner für den ländlichen Raum sein“, beschrieb Klein die Unternehmensphilosophie. In den Ballungsgebieten ist die Konkurrenz etwa von der Telekom übermächtig, deshalb kümmern sich kleinere Anbieter wie Inexio um die „weißen Flecken“ auf der DSL-Landkarte. Die nächsten Projekte in der VG Rhaunen laufen: Sulzbach wird ab 17. August schnell im Internet unterwegs sein, die Vorbereitungen für Stipshausen sind weit fortgeschritten, um Hellertshausen anzuschließen, soll eine Rohrverbindung von Hottenbach gelegt werden. Für VG-Bürgermeister Dräger nicht genug: Bollenbach und Bundenbach stehen auf seiner Wunschliste. „Das wäre uns sehr wichtig.“ Für Oberkirn und Hausen scheint die Lage dagegen aussichtslos. „Es ist schwierig, dort hineinzukommen, weil Rhaunen Telekom-Land ist“, informierte Bauverwaltungs-Leiter Weyand. Klein versprach, zu versuchen, mit der Telekom Gespräche zu führen.

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