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  • Indoor-Cycling: Biker strampeln für guten Zweck

    Baumholder. Man stelle sich eine Halle vor. Darin stehen rund 100 Indoor-Cycling-Räder - also solche, die sich beim Strampeln nicht von der Stelle bewegen -, auf denen Menschen sitzen, die fest in die Pedale treten. Sechs Stunden lang. Dazu dröhnt anpeitschende Musik aus großen Boxen, während vorne auf der Bühne jemand - ebenfalls auf einem Rad - die anderen anspornt und motiviert.

    Sechs Stunden gemeinsam strampeln und schwitzen: Auch beim zweiten Indoor-Cycling-Marathon in Baumholder haben sich wieder viele Teilnehmer angekündigt, um für den guten Zweck in die Pedale zu treten. Ein Teil des Erlöses geht an den schwer erkrankten Peter Martin.  Foto: Reiner Drumm (Archiv)
    Sechs Stunden gemeinsam strampeln und schwitzen: Auch beim zweiten Indoor-Cycling-Marathon in Baumholder haben sich wieder viele Teilnehmer angekündigt, um für den guten Zweck in die Pedale zu treten. Ein Teil des Erlöses geht an den schwer erkrankten Peter Martin.
    Foto: Reiner Drumm (Archiv)

    Von unserem Redakteur Peter Bleyer

    Genau dieses Bild ist am Wochenende wieder in der Brühlhalle zu sehen, wenn der Baumholderer Fahrradfachhandel The-B-Site zum zweiten Mal seinen Indoor-Cycling-Marathon veranstaltet. Am Samstag werden viele Sportbegeisterte aus der Region und darüber hinaus erwartet, die sechs Stunden lang gemeinsam strampeln, schwitzen und Spaß haben wollen. Die Anmeldelisten sind derweil schon gut gefüllt, etwa zehn Räder sind noch frei. Auch in diesem Jahr dient die Veranstaltung wieder einem guten Zweck: Ein Teil des Erlöses geht an die Familie des schwer erkrankten Mountainbikers Peter Martin aus Freisen. "Das ist jemand, den man von Fahrradtouren her kennt", erzählt David Hetzel, Inhaber von The B Site. "Deshalb wollen wir ihn mit der Spende gerne ein wenig unterstützen."

    Ungefähr ein Jahr ist es her, da initiierte David Hetzel den ersten Indoor-Cycling-Marathon in Baumholder. "Bei uns kennt man diese Form des Radfahrens gar nicht so", erklärt er. "Da dachten wir, das können wir doch auch mal machen." Die Idee war da, anschließend ging es an die Umsetzung. Von der Sponsorensuche über den Anmeldeaufruf bis hin zur Veranstaltung selbst. "Am Ende waren 70 Räder besetzt und die Resonanz sehr, sehr gut", so Hetzel. Nach diesem Erfolg war recht schnell klar, dass es eine Fortsetzung geben wird. "Dieses Jahr können wir bis zu 100 Räder in die Halle stellen." Aktuell sind insgesamt rund 90 Anmeldungen registriert.

    Wer mitmachen will, kann sich noch immer telefonisch unter 06783/189 726 anmelden, es gibt die Kategorien Einzel, Zweier und Team. Will man alleine fahren, zahlt man 44 Euro für ein bereitgestelltes Rad, muss aber die sechs Stunden auch alleine durchhalten. Zu zweit kann man sich abwechseln, dann liegt der Preis bei 64 Euro. "Dieses Jahr haben wir mehr Einzelanmeldungen, weil die Leute gemerkt haben, dass es zu bewältigen ist", berichtet David Hetzel. Zu guter Letzt besteht noch die Möglichkeit, ein sogenanntes Charitybike für 100 Euro zu mieten. Bis zu sechs Leute können sich so die "Arbeit" teilen. Zudem gehen 56 Euro von jedem Charitybike an Peter Martin.

    Am Samstag ist dann ab 11 Uhr Einlass, ehe es um 14 Uhr losgeht: Sechs Stunden in die Pedale treten, sechs Stunden auspowern. Die sogenannten Presenter, darunter auch David Hetzel, fahren abwechselnd auf der Bühne und treiben die Teilnehmer an, mit Worten, Lichteffekten und ausgewählter Musik. "Ziel ist es, die Leute bei der Stange zu halten", so Hetzel. Bei jedem Presenter-Wechsel, einmal pro Stunde, gibt es eine Pause von wenigen Minuten. Der Veranstalter stellt unter anderem Getränke und Obst bereit. Hinterher gibt es sogar eine Massage. Falls es zu Kreislaufproblemen kommen sollte, ist natürlich auch das DRK vor Ort. Die Veranstaltung ist übrigens nicht nur für Teilnehmer zugänglich. "Gäste und Zuschauer sind herzlich willkommen", betont David Hetzel. "Wir stellen auch ein Bike bereit, auf dem man das Ganze einfach mal ausprobieren kann."

    Auch wenn beim Marathon der olympische Gedanke im Vordergrund steht, gibt es als kleines Schmankerl noch ein paar Sonderpreise. Eine Auszeichnung geht beispielsweise an den Teilnehmer mit der längsten Anfahrt. "Im vergangenen Jahr waren das 350 Kilometer", so David Hetzel. Ob dieser Rekord gebrochen wird, bleibt abzuwarten.

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