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  • Idar-Oberstein: Stadtrat bringt Brückenbau "Am Kreuz" auf den Weg

    Idar-Oberstein. Wie bereits zuvor der Bauausschuss beschloss gestern Abend auch der Stadtrat den Entwurf des Bebauungsplanes "Auf der Würzwiese II" und dessen öffentliche Auslegung. Damit ist ein weiterer Schritt zum Bau der neuen Brücke in das Gewerbegebiet "Am Kreuz" in Nahbollenbach gemacht. Die einzige Gegenstimme kam von Sonja Gottlieb von der Linke-Fraktion, die den zu starken Eingriff der Baumaßnahme in die Natur kritisierte. "Die ökologischen Folgen werden als das kleinere Übel angesehen", bemängelte sie eine aus ihrer Sicht falsche Prioritätensetzung.  

    Von unserem Reporter Jörg Staiber

    "Wir sind begeistert, dass diese wichtige infrastrukturelle Maßnahme nun endlich angegangen wird", erklärte CDU-Sprecher Armin Korpus, der das Vorhaben als wichtig für für die Bestandspflege heimischer Betriebe einordnete. Korpus äußerte die Hoffnung, dass nun auch die Realisierung schnell vonstatten gehe. Ebenfalls Zufriedenheit signalisierte SPD-Sprecher Jupp Mähringer. "Ein langjähriger Wunsch der SPD geht in Erfüllung, wir stehen voll auf der Seite der Betriebe", unterstrich Mähringer.

    Lob kam auch aus anderen Fraktionen. "Wir sind froh, dass es voran geht", erklärte FDP-Sprecher Peter Quint und machte in Anspielung darauf, dass vor Baubeginn eine Zauneidechsenpopulation umgesiedelt werden muss, den nicht ernst gemeinten Vorschlag, dass der Stadtrat bei seiner Sitzung im Juli die Eidechsen fangen solle.

    Als "wichtig und überfällig, aber auch teuer" stufte Thomas Engel von der Freien Liste die Planungen ein. Er wollte daher wissen, ob das Gewerbegebiet "Am Kreuz" auch komplett belegt sei. Alle Flächen seien verkauft, informierte Oberbürgermeister Frank Frühauf und verwies auf die schweren Folgen, die ein Ausfall der alten Brücke nach sich ziehen würde.

    Auch wenn die Ratsmitglieder von LUB und Grüne den Beschluss mittrugen, äußerten sie doch deutliche Kritik und Bedenken. LUB-Stadtrat Wolfgang Augenstein wies darauf hin, dass der Komplex erstmals im Jahr 1999 im Stadtrat verhandelt wurde und dass man es zu lange versäumt habe, die ursprünglichen Überlegungen von einer kurzen Anbindung an den Kreisel auf ihre Machbarkeit zu überprüfen. Er unterstrich noch einmal seine frühere Kritik am Überflieger und betonte, dass ein größerer Kreisverkehr die kostengünstigere und ökologischere Lösung gewesen wäre. Thomas Petry von den Grünen meinte, man hätte bei den Planungen mit einer kleinen Variante schneller zum Ziel kommen können. Er warf FDP-Stadtrat Quint vor, mit seiner unangemessenen Bemerkung über die Eidechsen sein Desinteresse an ökologischen Fragen deutlich gemacht zu haben.

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