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    Hoppstädten-WeiersbachHoppstädten-Weiersbach: Mehr Gewerbesteuern als gedacht

    Rote Zahlen prägen zwar auch das Gesamtergebnis des Nachtragshaushalts 2016, den der Rat vor wenigen Tagen einstimmig verabschiedet hat, aber es gab bei diesem Blick in die kommunale Kasse sehr wohl auch eine erfreuliche Nachricht. Der Grund: Die Gemeinde wird dieses Jahr in ihrem laufenden Geschäft ein deutlich geringeres Minus machen als ursprünglich gedacht.

    Bei der Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben inklusive der Kosten für Investitionen hatte man zunächst damit gerechnet, dass im Etat ein Loch von rund 1,270 Millionen Euro klaffen würde. Wie sich nun aber kurz vor Jahresende herausstellt, wird das 2016er-Defizit lediglich circa 725 000 Euro betragen.

    Für dieses um 545 000 Euro verbesserte, aber insgesamt natürlich nach wie vor noch klar negative Ergebnis gibt es vor allem drei Gründe. Diese nannte Jürgen Kraus, Leiter der Fachgruppe Finanzen, in der Verbandsgemeindeverwaltung Birkenfeld, in der jüngsten Sitzung im Jugendhaus dem Gremium und der Öffentlichkeit.

    Punkt eins: Es werden erheblich mehr Gewerbesteuereinnahmen in die Kasse des Doppelorts fließen. Zu Jahresbeginn, als der Rat den Etat 2016 auf den Weg gebracht hatte, war man noch davon ausgegangen, dass auf diese Weise ein Betrag von 1,28 Millionen Euro auf der Habenseite stehen würde. Nun werden es aber sogar 1,58 Millionen Euro und damit 300 000 Euro mehr als anfänglich kalkuliert sein.

    Punkt zwei: Der Verkauf von Baugrundstücken lief besser als erwartet. 40 000 Euro waren ursprünglich eingeplant, doch es wurden stattdessen 166 000 Euro erzielt. Das bedeutet ein Plus von 126 000 Euro.

    Punkt drei: Die gemeindeeigenen Wohnhäuser in der Brüchelstraße wurden verkauft. Das schlägt im Nachtragshaushalt mit Mehreinnahmen in Höhe von 170 000 Euro zu Buche.

    Auf das Etatergebnis 2016 wird sich außerdem die Tatsache positiv auswirken, dass sich die Umsetzung einiger Projekte verschieben wird. So sollte eigentlich schon dieses Jahr die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen erfolgen. Weil dies nun aber erst zu einem späteren Zeitpunkt gemacht wird, kann die Gemeinde die dafür vorgesehenen Investitionskosten von 227 000 Euro aus ihrem jetzt verabschiedeten Nachtragsetat herausnehmen.

    Es gab allerdings auch unverhoffte Zusatzkosten. Ein Beispiel dafür war der Ausbau der Straße "Zum Kindergarten" auf dem Gelände des Umwelt-Campus im Ortsteil Neubrücke. Bei diesem Vorhaben wurde belastetes Material im Erdreich entdeckt, das entfernt und anschließend entsorgt werden musste. Dadurch schnellten die Ausgaben von 300 000 auf 400 000 Euro hoch.

    Außerdem wurden ursprünglich nicht eingeplante Sanierungsarbeiten an der Kirche und in der Gaststätte des Gemeindezentrums (die NZ berichtete) vorgenommen, was den Etat mit weiteren 70 000 Euro an Ausgaben belastete.

    Den eingangs dargestellten Fehlbetrag von mehr als 700 000 Euro in ihrem Haushalt kann die Kommune dieses Jahr noch dadurch abdecken, dass sie auf ihre allgemeine Rücklage zurückgreift. Doch dieses finanzielle Polster wird fast gänzlich verschwinden.

    Denn zum 1. Januar 2016 hatte die Gemeinde noch einen Betrag von circa 764 000 Euro auf der hohen Kante liegen. Der Schuldenstand der Gemeinde Hoppstädten-Weiersbach lag zum Stichtag 30. September 2016 bei rund 418 000 Euro. ax

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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