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    Geschichte: Jeder Stolperstein steht für ein Opfer

    Birkenfeld/Hoppstädten-Weiers-bach. Im Gedenken an ehemalige Bürger Birkenfelds und Hoppstädten-Weiersbachs, die zu Opfern des Nationalsozialismus wurden, haben Schüler des Gymnasiums und der Realschule plus Birkenfeld deren Biografien recherchiert, damit für sie sogenannte Stolpersteine verlegt werden können. Dazu reist der Kölner Künstler und Initiator der Gedenksteinaktion, Gunter Demnig, nach Birkenfeld. Eingerahmt wird die Stolpersteinverlegung durch eine Ausstellung in der Kreissparkasse Birkenfeld, die von Dienstag, 2., bis Freitag, 12. Mai, zu sehen sein wird.

    Auf diesem Bild aus dem Jahr 1907 ist der Priester Gerhard Storm zu sehen (mittlere Reihe, 2. von links), der Opfer der Nazis wurde.
    Auf diesem Bild aus dem Jahr 1907 ist der Priester Gerhard Storm zu sehen (mittlere Reihe, 2. von links), der Opfer der Nazis wurde.

    Zunächst werden in Birkenfeld drei Stolpersteine verlegt: Die jüdischen Schwestern Ida und Rosa Schiffmann lebten zur Zeit des Holocaust in der Bahnhofstraße und litten zunehmend unter dem NS-Regime und den Schikanen ihrer Mitmenschen. Eine der beiden Schwestern starb während der Deportation 1942 nach Theresienstadt. Die zweite Schwester verstarb sehr wahrscheinlich im Konzentrationslager Theresienstadt.

    Ein weiterer Stolperstein wird für den katholischen Priester Gerhard Storm verlegt. Er absolvierte im Jahr 1909 sein Abitur am Gymnasium Birkenfeld und predigte später gegen den Holocaust. Durch seinen Widerstand wurde er ebenfalls ein Opfer des Nationalsozialismus und am 20. August 1942 im Konzentrationslager Dachau ermordet.

    In Erinnerung an diese vom NS-Regime Verfolgten hält Gunter Demnig am Mittwoch, 10. Mai, bei einer Abendveranstaltung (19 Uhr, Alte Schule in Birkenfeld) einen Vortrag über seine Arbeit. Der Abend wird musikalisch mit Kleszmermusik von der Gruppe Dreydele umrahmt. Zudem präsentieren die Schüler ihre Rechercheergebnisse. Am darauffolgenden Tag beginnt die Stolpersteinverlegung um 9 Uhr in der Bahnhofstraße 7. Zu beiden Veranstaltungen laden die Veranstalter die Bevölkerung ein. Es ist vorgesehen, gegen Ende des Jahres weitere Stolpersteine in Hoppstädten-Weiersbach zu verlegen.

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