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    StipshausenEltern kämpfen weiter für Erhalt der Stipshausener Grundschule

    Die geplante Schießung der Grundschule Stipshausen sorgt nach wie vor für Diskussionsstoff. Die Interessengemeinschaft der Grundschule nimmt Stellung zu den jüngsten Informationen (die NZ berichtete): „Zunächst möchten wir alle uns beim Stipshausener Ortsbürgermeister Frank Marx bedanken, der sich auch öffentlich für den Erhalt unserer Zwergenschule ausspricht. Und mit dem, was er äußert, nämlich das im Bezug auf unsere ortsansässige Institution das letzte Wort noch nicht gesprochen sei, behält er sicherlich Recht. Zumal uns Eltern in einer damalig groß anberaumten Verbandsgemeinderatsitzung eine schrittweise Auflösung, ohne wenn und aber, zugesichert wurde. Hingegen kann man dem aktuellen Schreiben der ADD nun entnehmen, dass dies lediglich dann der Fall sein wird, wenn keine Kombiklasse entsteht. Auch wenn dies aufgrund aktueller Anmeldezahlen momentan noch nicht zur Diskussion steht: Wer sagt, dass wir uns nicht mit dieser vielerorts praktizierten und bewährten Unterrichtsform arrangieren könnten?“

    Stipshausen - Die geplante Schießung der Grundschule Stipshausen sorgt nach wie vor für Diskussionsstoff. Die Interessengemeinschaft der Grundschule nimmt Stellung zu den jüngsten Informationen (die NZ berichtete): „Zunächst möchten wir alle uns beim Stipshausener Ortsbürgermeister Frank Marx bedanken, der sich auch öffentlich für den Erhalt unserer Zwergenschule ausspricht. Und mit dem, was er äußert, nämlich das im Bezug auf unsere ortsansässige Institution das letzte Wort noch nicht gesprochen sei, behält er sicherlich Recht. Zumal uns Eltern in einer damalig groß anberaumten Verbandsgemeinderatsitzung eine schrittweise Auflösung, ohne wenn und aber, zugesichert wurde. Hingegen kann man dem aktuellen Schreiben der ADD nun entnehmen, dass dies lediglich dann der Fall sein wird, wenn keine Kombiklasse entsteht. Auch wenn dies aufgrund aktueller Anmeldezahlen momentan noch nicht zur Diskussion steht: Wer sagt, dass wir uns nicht mit dieser vielerorts praktizierten und bewährten Unterrichtsform arrangieren könnten?“


    Weiter heiß es: „Zudem sagte man damals, im Jahr 2008, man müsse mögliche Veränderungen auf bildungspolitischer Ebenen in weitere Entscheidungen mit einbeziehen. Diesbezüglich stellt sich uns die Frage: Was sollte ein dringlicherer Anlass sein, als die von der Landespolitik angedachte Senkung der Klassenmesszahlen? Laut Aussage einer Mitarbeiterin der ADD Trier wird dieses Vorhaben möglicherweise noch in diesem Schuljahr verwirklicht, um eine optimale Bedarfsplanung des Lehrereinsatzes für das Schuljahr 2011/2012 zu gewährleisten.“ Wenn dem so sei, habe man in Rhaunen aller Wahrscheinlichkeit nach Probleme, alle Schüler unterzubringen: „Und was liegt in einem solchen Fall nah? Die bisherige Grundschule Rhaunen mit einem Anbau noch zu vergrößern? Nein! Zumal es laut Landesempfehlung auch möglich ist, eine Außenstelle einer großen Grundschule zu betreiben, wofür unsere Einrichtung bestens geeignet wäre. Warum sollte man viel Geld in die Hand nehmen, wenn wenige Kilometer weiter ein Schulgebäude steht, dessen bauliche Gegebenheiten längst nicht so marode sind, wie immer behauptet wird.“ Die Schule sei zudem eine Stätte der Begegnung.
    Die NZ fragte bei der VG-Verwaltung in Rhaunen nach. Man stehe nach wie vor zu allen getroffenen Aussagen; alle zugesagten Kompromisse würden eingehalten. Die Schule sei sicher nicht marode, werfe aber gerade im energetischen Bereiche eine Menge Probleme auf, deren Beseitigung viel Geld kosten würde. Platzprobleme könne man angesichts der aktuellen Geburtszahlen nicht erwarten. Es mache keinen Sinn, mit Blick auf landespolitische Änderungen im Schulbereich zu spekulieren; im „Notfall“ gebe es sicher auch Überganslösungen, die nicht in einem teuren Anbau an die Schule Rhaunen münden müssten.
    Aufgrund des Antrages der VG Rhaunen erfolgt zurzeit bei der ADD Trier eine Anhörung aller beteiligten Stellen. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Die Schule hatte der Schulbehörde die Schülerzahlen gemeldet. Bleiben die Zahlen so und melden sich nicht noch Kinder zum Beispiel wegen Wegzug ab, dann wird laut der zuständigen Schulrätin die Schule in Stipshausen schrittweise auslaufen. „Im Jahr 2012/2013 können die Klassenstufen 2, 3 und 4 noch in Stipshausen unterrichtet werden, so wie es im VG-Ratsbeschluss vorgesehen ist“, hatte Georg Dräger, Bürgermeister der VG Rhaunen, vor wenigen Wochen betont (die NZ berichtete).

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