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    Kreis BirkenfeldEine Kampfansage an den Nationalpark: Kurt Knaudt kommentiert die Personalie Philipp zu Guttenberg im Kompetenzteam der CDU

    Die Benennung von zu Guttenberg ist die konsequente Fortführung der bisherigen Politik und Haltung der Landes-CDU zum Nationalpark. Er fühlt sich wie diese in erster Linie den Waldbesitzern und der Forstwirtschaft verpflichtet.

    Da ein Nationalpark aber vorrangig ein Naturschutzprojekt ist, sind Interessenkonflikte programmiert. Nicht umsonst hat der NABU Philipp zu Guttenberg zum „Dinosaurier des Jahres“ gekürt. Wildnis bringe weder für die biologische Vielfalt noch für das Erholungsbedürfnis der Menschen einen Mehrwert, lautet sein Credo. So gesehen ist die Personalie zu Guttenberg nicht weniger als eine Kampfansage an das Naturschutzprojekt Nationalpark.

    Bis zum 13. März kann noch viel passieren. Derzeit aber deutet alles auf eine Große Koalition hin. Was im Nationalparkgebiet für Verunsicherung sorgt. Das ist nachvollziehbar: Das Schutzgebiet ist ein Prestigeprojekt der Grünen, das die Landes-SPD anders als Sozialdemokraten aus der Region eher pflichtschuldig denn leidenschaftlich unterstützt hat. Die SPD wird den Nationalpark auch in einer Großen Koalition befürworten. Aber fraglich ist, ob sie ihn dann auch nach Kräften fördern wird. Wahrscheinlicher ist, dass das Schutzgebiet auf der politischen Themenliste der Sozialdemokraten nicht ganz oben stehen, sondern eher eine Nebenrolle spielen wird.

    Und die CDU? Sie wird den Nationalpark sicher nicht abschaffen. Sie wird aber alles dafür tun, dass die Forstwirtschaft stärker als der Naturschutz gewichtet wird. Der Kern des Nationalpark-Gedankens wäre damit ausgehöhlt, der Park nur noch eine leere Hülle. Als Folge davon müsste das Nationalparkamt um seine Eigenständigkeit fürchten. Bei einem derart verstümmelten Park wären auch die erhofften touristischen Effekte gefährdet.

    E-Mail an: kurt knaudt@rhein-zeitung.net

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