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    BrückenPreis des Landes: Elektrobürgerauto der VG Birkenfeld ausgezeichnet

    VG Birkenfeld. Zu den Preisträgern des 8. BrückenPreises, eine Auszeichnung, mit der bürgerschaftliches Engagement in Rheinland-Pfalz gewürdigt wird, gehört das Projekt Elektrobürgerauto der Verbandsgemeinde Birkenfeld. Es wurde in der Kategorie "Förderung von Bürgerbeteiligung und gesellschaftlicher Partizipation" ausgewählt. Unter dem Motto "Bürger fahren Bürger" wurden seit Mai 2014 mehr als 2500 Fahrten durchgeführt und dabei rund 43 000 Kilometer zurückgelegt.

    Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Mitte) zeichnete das Projekt Elektrobürgerauto der Verbandsgemeinde Birkenfeld mit dem BrückenPreis für bürgerschaftliches Engagement aus.
    Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Mitte) zeichnete das Projekt Elektrobürgerauto der Verbandsgemeinde Birkenfeld mit dem BrückenPreis für bürgerschaftliches Engagement aus.

    Von unserem Reporter Jörg Staiber

    Nutzen können das Elektrobürgerauto alle Einwohner der Verbandsgemeinde Birkenfeld, die zeitweise oder dauerhaft nicht in der Lage sind, Auto zu fahren oder den Bus zu nutzen. Die Inanspruchnahme ist kostenlos, wobei die Nutzer sich in der Regel gerne mit einer kleinen Spende an den Kosten beteiligen können. Getragen wird das Projekt von mittlerweile 19 ehrenamtlichen Helfern, initiiert wurde es von Viktor Klein, dem Klimaschutzmanager der VG.

    "Das ist ein Projekt, das soziale und ökologische Aspekte in vorbildlicher Weise vereint, und das die Kommune mit eigenen Mitteln nicht finanzieren könnte", charakterisiert Verbandsgemeindebürgermeister Bernhard Alscher den Modellcharakter. "Über den sozialen Gesichtspunkt hinaus wird auch gezeigt, dass man ein Elektroauto zwei halbe Tage lang volle Pulle fahren kann, und dass es, wenn die Anschaffung erst einmal getätigt ist, ein sehr preisgünstiges Fortbewegungsmittel mit geringen Folgekosten ist." Bislang werden aus den Spenden der Fahrgäste, die das Elektromobil in den meisten Fällen für den Einkauf und den Arztbesuch anfordern, die Betriebskosten knapp gedeckt.

    "So etwas funktioniert nur im Ehrenamt, das ist kommerziell nicht machbar", betont Klein, der als Kontaktperson zwischen den Ehrenamtlichen und der Verbandsgemeindeverwaltung fungiert, im Gespräch mit unserer Zeitung. Voll des Lobes ist er nicht nur für das Engagement "seiner" Ehrenamtlichen, sondern auch vor deren Qualitäten und Qualifikationen. "Das sind oft Rentner ziemlich am Anfang ihrer Ruhestandes", berichtet er. "Die wissen ganz genau, woran es strukturell in den Dörfern hapert, die haben die Leute ja oft früher schon mitgenommen. Und die bringen ungeheuer viel Erfahrung aus ihrem Berufsleben mit, die wissen, wie man organisiert, wie man mit Menschen umgeht, wie man ein Telefonat führt." Lohn für die Ehrenamtlichen sei, was sie an Bestätigung, Dankbarkeit und Rückmeldungen für ihre Arbeit bekommen, erklärt Klein.

    Das betonte auch Malu Dreyer bei der Preisverleihung. "Die Initiativen, die heute prämiert werden, leben von den Ideen, der Kreativität und dem Engagement von Menschen", unterstrich die Ministerpräsidentin. "Ihnen wollen wir Dank sagen und ihre Arbeit öffentlich würdigen." Der BrückenPreis stelle dabei eine Seite des Ehrenamtes in den Mittelpunkt, die ihr besonders wichtig sei. "Bürgerschaftliches Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es verbindet Menschen und baut Brücken zwischen verschiedenen Gruppen und Lebenswelten. Es ist damit ein wichtiger Faktor gesellschaftlicher Integration", so Dreyer. Zu den Ausgezeichneten, die jeweils 2000 Euro erhalten, gehörten in diesem Jahr unter anderem mehrere Initiativen im Bereich der Kinder-, Jugend- und Behindertenarbeit, Sonderpreise bekamen zwei Flüchtlingsprojekte.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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