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    Ballat tritt zurück: Zwei Kandidaten wollen am 6. November Ortsbürgermeister werden

    Mittelreidenbach -  Wer wird Nachfolger von Ortsbürgermeister Peter Ballat? Auf diese Frage wird es am Sonntag, 6. November,eine Antwort geben. Zwei Kandidaten streben die Nachfolge an: Diplomverwaltungswirt Thomas Müller und der Installateur- und Heizungsbaumeister Reimund Steitz, zurzeit Erster Beigeordneter der Gemeinde.

    Peter Ballat legt sein Am nieder.
    Peter Ballat legt sein Am nieder.
    Foto: Hosser

    Mittelreidenbach -  Wer wird Nachfolger von Ortsbürgermeister Peter Ballat? Auf diese Frage wird es am Sonntag, 6. November,eine Antwort geben. Zwei Kandidaten streben die Nachfolge an: Diplomverwaltungswirt Thomas Müller und der Installateur- und Heizungsbaumeister Reimund Steitz, zurzeit Erster Beigeordneter der Gemeinde.

    Wie kommt es zu dieser außerplanmäßigen Wahl im 836 Einwohner zählenden Ort der VG Herrstein? „Mein Beruf nimmt mich so stark in Anspruch, dass ich das Amt nicht mehr so weiterführen kann, wie es nötig wäre und wie ich es von mir selbst erwarten würde“, bekennt der 57-Jährige, der ein Architekturbüro in Mittelreidenbach betreibt und seit 2004 Chef der Gemeinde ist. Vieles sei auf den Weg gebracht worden: Der Kindergarten-Umbau steht 2012 an, der Ausbau des Waldfriedhofes ist geschafft, der Grillhütten-Bau nahezu abgeschlossen, die Planung für die Umgestaltung der Ein- und Ausfahrt an der B 270 steht. Unter seiner Regie eingeführt wurde auch das alle zwei Jahre stattfindende Herbstfest. Konstruktiv und harmonisch sei die Zusammenarbeit im Gemeinderat gewesen. Soziale Kompetenz, Kommunikations- und Kritikfähigkeit, ein Händchen fürs Motivieren: Solche Eigenschaften müsse ein guter Ortsbürgermeister, neben einem „breiten Rücken“, mitbringen. „Ich werde mein VG-Ratsmandat bis zur nächsten Wahl behalten und mich auch weiter im Ort engagieren, keine Frage“, blickt Ballat in die Zukunft.
    Wenn's nach dem scheidenden Ortschef geht, werde Reimund Steitz sein Nachfolger: „Wir haben hervorragend zusammengearbeitet.“ Sozialdemokrat Steitz ist seit 1989 kommunalpolitisch engagiert und seit dieser Zeit auch ein sehr engagiertes VG-Ratsmitglied. Seit sechs Jahren hat er das Amt des Ersten Beigeordneten inne. Begonnenes weiterführen, sich um die Leerstände im Ort kümmern, die Lebensqualität für ältere Menschen im Ort verbessern... „Große Ziele habe ich nicht“, formuliert es Steitz eher nüchtern und vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrung. Anders geht da sein Kontrahent vor. Müller ist seit mehr als 15 Jahren als Verwaltungsbeamter in der Kommunal- und Landesverwaltung tätig, zuerst bei der Verbandsgemeindeverwaltung Herrstein und nunmehr seit Mitte des Jahres bei der Landespolizeischule Rheinland-Pfalz im Bereich Liegenschaftsverwaltung.
    Müller (31) erzählt: „Meine Eltern stammen beide aus Mittelreidenbach. Meine Großmütter leben auch beide noch im Ort. Nach dem Tod meines Vaters haben meine Mutter, meine Schwester und ich beschlossen zu bauen. Diesen Traum konnten wir dann schließlich in den Jahren 2005 bis 2007 verwirklichen. Ich bin parteilos und habe mich als Einzelbewerber um das Amt des Ortsbürgermeisters beworben.“
    Seine Ziele? „Ich möchte ein Bürgermeister für alle sein, kompetent und bürgernah. Durch meine bisherige berufliche Laufbahn sehe ich mich sehr gut in der Lage, das Amt engagiert auszuüben. Meine über Generationen reichende Verwurzelung im Ort und mein Herz für unser Dorf liefern dafür den notwendigen Antrieb. Zusammen mit meinen Mitbürgern möchte ich die Zukunft von Mittelreidenbach gestalten.“
    Eine gute Infrastruktur (schnelles Internet, gute Verkehrswege, etc.) sei Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität. Diese zu erhalten und zukunftsfähig auszubauen, die vorhandenen Arbeitsplätze im Ort zu sichern und eventuell neue zu schaffen, benötige eine Sachpolitik mit gemeinsamen Zielen und Entscheidungen der Bürgervertretung.
    Mehr denn je seien die Familien heute auf eine gute und bezahlbare Kinderbetreuung vor Ort angewiesen: „Unser schöner Kindergarten wird sehr gut angenommen, er ist zukunftsorientiert auszubauen und unbedingt zu sichern. Die Förderung unserer Kinder ist eines der wichtigsten Themen unserer Zukunft. Als verlässlicher Partner des Kindergartenteams will ich als Ortsbürgermeister meinen Teil dazu beitragen.“
    Es sei wichtig, die unterschiedlichen Interessen der Generationen im Gleichgewicht zu halten: „Für die ältere Generation ist dabei die ärztliche und infrastrukturelle Versorgung im Nahbereich, die eigene Mobilität und gemeinsame Aktivitäten zu sichern. Für unsere Jugend sollten die bestehenden Angebote in den örtlichen Vereinen erhalten, gefördert und weitere Freizeitaktivitäten, in Kooperation mit den Kirchen oder der Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde, geschaffen werden.“ (vm)

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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