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    Birkenfeld/Bad KreuznachAnwalt stellt weitere Beweisanträge

    Das Verfahren gegen zwei 30 und 33 Jahre alte Männer, die am 2. März 2012 einen Mann in seiner Wohnung in Birkenfeld aufgesucht haben sollen, um ihn zu bedrohen und zu erpressen, geht noch weiter.

    Symbolbild: dpa
    Symbolbild: dpa

    Von unserer Mitarbeiterin Christine Jäckel

    Am elften Verhandlungstag vor dem Landgericht Bad Kreuznach konnte die Kammer zwar erneut die Beweisaufnahme schließen, allerdings stellte der Verteidiger des 30-jährigen Angeklagten in seinem Plädoyer eine Reihe von Hilfsbeweisanträgen, über die die Kammer unter Vorsitz von Richterin Tanja Voltz am Montag nicht mehr entschied. Das Verfahren wird daher am 6. und am 27. Mai fortgesetzt.

    Staatsanwalt Klaus Thönnessen hatte sein Plädoyer bereits bei einem früheren Termin gehalten und wiederholte daher seinen Antrag auf Verurteilung der beiden Angeklagten, die er als Ergebnis der aufwendigen Beweisaufnahme an bisher elf Tagen für überführt hält. Er sieht es als erwiesen an, dass die beiden Angeklagten den Birkenfelder in seiner Wohnung mit einem Messer bedroht und ihm einen Autoschlüssel entwendet haben. Außerdem sollen sie versucht haben, 500 Euro von dem Mann zu erpressen.

    Nach Auffassung des Staatsanwaltes schlug dieser Erpressungsversuch jedoch fehl. Für den 30-jährigen Angeklagten beantragte Staatsanwalt Thönnessen wegen Beihilfe eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten sowie die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt. Der 33-jährige Angeklagte hat sich aus Sicht der Anklage der versuchten besonders schweren räuberischen Erpressung schuldig gemacht und soll dafür eine Freiheitsstrafe von drei Jahren erhalten.

    Die beiden Angeklagten haben die Vorwürfe bisher bestritten. Sie räumen zwar ein, dass sie an besagtem Tag in der Wohnung des Mannes waren. Es soll sich dabei jedoch um einen völlig harmlosen Besuch gehandelt haben, mit dem Zweck, einen Kontakt zum Vater des Wohnungsinhabers herzustellen.

    Dementsprechend haben ihre Verteidiger jeweils Freispruch beantragt. Rechtsanwalt Moritz Schmitt, der den jüngeren Angeklagten verteidigt, zielte in seinem Plädoyer erneut darauf ab, die Glaubwürdigkeit des Hauptbelastungszeugen infrage zu stellen. Dieser habe sich mehrfach in Widersprüche verwickelt und auch zugegeben, dass er etwa ein halbes Jahr nach dem mutmaßlichen Überfall in das Auto des 33-jährigen Angeklagten eingestiegen sei, obwohl ihn dieser zuvor mit dem Tod bedroht haben soll.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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