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  • OB Frühauf: Sprühattacken sind "eine Riesensauerei"

    Idar-Oberstein. Die wilden Graffiti-Schmierereien in der Obersteiner Innenstadt waren auch Thema in der ersten Sitzung des städtischen Bauausschusses im neuen Jahr. Dabei benutzte Oberbürgermeister Frank Frühauf klare Worte.

    Reichlich Arbeit für Maler: Platz Auf der Idar
    Reichlich Arbeit für Maler: Platz Auf der Idar
    Foto: Hosser

    Von unserem Redaktionsleiter Stefan Conradt

    Frühauf schilderte die Situation: Es sei "nicht nachvollziehbar", dass Straftäter "in einer Nacht alles zunichtemachen", was man in gemeinsamer Arbeit mühsam aufbaue. Er sei sich mit seinem Stadtvorstandskollegen Friedrich Marx einig, dass die Stadt alle Möglichkeiten ausloten werde, um die Täter zu ermitteln und zur Abschreckung ein Höchstmaß an Strafe anzuwenden. Frühauf unterstützt dabei die Sicht von Fachleuten, dass solche Schmierereien schnellstmöglich zu entfernen seien. Eine entsprechende Vorgehensweise werden derzeit geprüft.

    Unter anderem will man dazu Kontakt zu St. Wendel aufnehmen, wo es gelungen ist, gleichfalls äußerst massive Sprühattacken zu beenden, die Täter zu bestrafen und neue Vorfälle weitgehend zu verhindern (siehe NZ von Freitag).

    Zudem werde Bürgermeister Marx das Thema mit in die nächste Sitzung des kriminalpräventiven Rats nehmen, um auch dort über eine sinnvolle Vorgehensweise und entsprechende Präventionsmaßnahmen zu diskutieren. Frühauf unterstrich, dass die Spraydosenattacken "nichts mit Kunst zu tun" hätten. Er erinnerte daran, dass die Stadt den Jugendlichen kostenlos Flächen zur Verfügung gestellt hat, um die für viele junge Menschen attraktive Straßenkunstform legal ausüben zu können. Am Almerich waren dabei durchaus sehenswerte Arbeiten entstanden, die - alleine das zeigt die Geisteshaltung der illegalen Sprayer - jetzt ebenfalls Opfer der wilden Lackdosenattacken wurden.

    Gegenüber der NZ sprach Frühauf von einer "Riesensauerei" und einem Schaden für die Stadt in Höhe von vielen Tausend Euro. Dass auch der neue Lidl attackiert wurde, zeige, wie wenig intelligent die Täter seien. Der Discounter ließ die Schmierereien übrigens innerhalb kürzester Zeit entfernen. Man hat aus anderen Standorten Erfahrung mit derartigen Sachbeschädigungen. Auf NZ-Nachfrage heißt es: "Uns ist es wichtig, unseren Kunden eine attraktive Einkaufsstätte zu bieten. Aus diesem Grund lassen wir Graffiti an unseren Filialen umgehend entfernen beziehungsweise überstreichen."

    OB Frühauf glaubt nicht, dass man das Problem mit einer Videoüberwachung in den Griff bekommt, schließlich seien die Sprühereien in der ganzen Stadt aufgetaucht, eine Kontrolle in dieser Größenordnung sei kaum denkbar. Am Bahnhof will er die Überwachungstechnik aber sehr wohl einsetzen: "Ich lasse mir doch unseren schönen, neuen Bahnhof nicht gleich wieder von solchen Typen versauen."

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