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  • Positive Zwischenbilanz: Cochem-Zeller mögen Biotonne

    Cochem-Zell. Tobte vor einem Jahr noch der Meinungsstreit um Biotonne, Restmüllabfuhr und Windelsack, so ist es nun ruhiger an der Müllfront im Kreis Cochem-Zell geworden. Kreisdezernent Bernd Heimes kann sogar mit einer positiven Nachricht aufwarten: Im ersten Jahr sind 5000 Tonnen an Bioabfällen über die Biotonne gesammelt und entsorgt worden. "Das liegt erheblich über unserem Plan", sagt Heimes. Der Kreis war von 3000 bis 3500 Tonnen ausgegangen.

    Die Biotonne kommt nach Auskunft der Verwaltung mittlerweile sehr gut an bei den Cochem-Zellern.
    Die Biotonne kommt nach Auskunft der Verwaltung mittlerweile sehr gut an bei den Cochem-Zellern.

    Von unserem Redaktionsleiter Thomas Brost

    Die Biotonne kommt also gut an, ist offenbar längst von den Kritikern akzeptiert worden. Und auch der Anteil des Bioabfalls an der Gesamtmüllmenge ist aus Sicht des Kreises erfreulich hoch. Er liegt bei 42 Prozent. Ein Argument für die Einführung der braunen Tonne war gewesen, dass der Bioanteil im Restmüll etwa bei 50 Prozent liegt.

    Derweil hat der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) - ihm gehören die Stadt Koblenz sowie die Kreise Mayen-Koblenz und Cochem-Zell an - am Standort auf den Eiterköpfen bei Ochtendung die Bioabfallverwertung aufgenommen. Auch für Cochem-Zell.

    AZV hat einen zweiten Geschäftszweig

    Neben der "klassischen Aufgabe", der Deponierung und Vorbehandlung von Stoffen, hat der AZV mit Wirkung vom 1. Januar einen zweiten Geschäftszweig eröffnet: Er erledigt die Leerung und Abfuhr von Mülltonnen im Kreis Mayen-Koblenz. Dafür gibt es jetzt eine eigene Sparte Logistik und Fahrgeschäft. "Die Kosten trägt eins zu eins der Kreis Mayen-Koblenz", erläutert Bernd Heimes.

    Auch wenn Cochem-Zell am AZV beteiligt ist, hat dies sowie der Aufbau eines neuen Logistikzentrums "keine finanziellen Auswirkungen für uns", so der zuständige Dezernent der Kreisverwaltung. Ergo gibt es auch keinen Effekt auf die Abfallgebühren im Kreis Cochem-Zell. Seit 2015 wird in Ochtendung an dem neuen Logistikzentrum gebaut, es soll im Sommer fertig werden. Das Gebäude wird die Büros der Verwaltung des Abfallzweckverbandes und die Sozialräume der Mitarbeiter beinhalten.

    Tag der offenen Tür am 11. Juni

    Die Geschäftsstelle des AZV ist zurzeit noch in Koblenz. Schon jetzt im Betrieb ist eine Halle, in der Papier und Kartonagen zwischengelagert und umgeschlagen werden. Die Geschäftsstelle des AZV ist zurzeit noch in Koblenz. Geplant ist in Ochtendung auch ein Tag der offenen Tür, und zwar am Samstag, 11. Juni. Der Kreis ist, was das Fahrgeschäft anbetrifft, seit einigen Jahren an die Stadt Koblenz angedockt. In einer delegierenden Zweckvereinbarung ist die Aufgabe der Müllentsorgung auf die Stadt Koblenz übertragen worden. Der Vertrag läuft noch bis zum 31. Dezember 2019.

    • 5000 Tonnen an Bioabfällen konnten Vorjahr über die Biotonne gesammelt und entsorgt werden.
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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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