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    GrenderichIn diesem Park muss man die Füße blankziehen

    Seit drei Jahren sind rund 20 freiwillige Helfer mit dem Aufbau eines Barfußparks in Grenderich beschäftigt. Einer baldigen Eröffnung des zwei Kilometer langen Rundwegs steht jetzt (fast) nichts mehr im Weg. Das Projekt, das bis zur Fertigstellung rund 200 000 Euro kosten wird, wurde komplett in Eigenleistung erstellt.

    Von unserer Mitarbeiterin Ulrike Platten-Wirtz

    70 Prozent der Kosten werden mithilfe der Förderprogramme "Paul" und "Leader" sowie über die Tourismusförderung des Landes finanziert. "Die offizielle Eröffnung ist im Juni geplant, auch wenn dann noch nicht alles perfekt ist", erklärt Ortsbürgermeister Udo Theis, der gleichzeitig einer der Hauptinitiatoren des Projekts ist. Ganz perfekt ist die Freizeitanlage tatsächlich noch nicht. Lediglich die Wegeführung, eine Holzbrücke, Schauwingert und Obstplantage, Tretbecken und Schlammbecken sowie eine Pylon-Hängebrücke über den Weiher sind schon komplett fertiggestellt.

    Die Trimmgeräte für Kinder und Erwachsene wurden zum Teil aufgestellt und installiert. "Linksseitig müssen die restlichen Objekte noch befestigt werden", erläutert Theis. Zurzeit laufen die Arbeiten am Blockhaus auf Hochtouren. Dort sollen Toiletten, eine Küche und ein Kiosk mit Imbiss untergebracht werden. Das Holz für die luxuriöse Hütte wurde im November aus Russland angeliefert. Zwei Wochen und 300 Arbeitsstunden später war der Rohbau fertiggestellt. "Jetzt geht es an den Innenausbau", berichtet Theis. Toilettenanlagen, Küche und Essensausgabe müssen bis zur Eröffnung unbedingt fertig sein. Wenn das Wetter weiterhin mitspielt, dürfte es kein Problem sein, den Juni-Termin zu halten. Neben den Arbeiten im Inneren des Blockhauses fehlen eigentlich nur noch die Fitnessgeräte auf der linken Seite und die Gerätschaften für den Kinderspielplatz. Im Außenbereich müssen ausreichend Parkplätze entstehen, die teilweise auch schon vorhanden sind.

    Die Initiatoren rechnen damit, dass ihre neue touristische Attraktion auf dem Hunsrück viele Besucher anlocken wird. "Mit Sicherheit werden auch Gäste von der Mosel die Gelegenheit nutzen und einen Tagesausflug nach Grenderich unternehmen", ist sich Theis sicher. Vor allem weil der neue Barfußpark direkt am Keltenwanderweg liegt und auch an den Hunsrück-Radweg angebunden ist. "Vielleicht könnte man auch noch eine Ladestation für Elektrofahrräder auf dem Freizeitgelände einrichten", überlegt Theis. Das würde die Attraktivität des Barfußparks für Radfahrer ganz sicher noch erhöhen.

    Cochem Zell
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