40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Mittelmosel
  • » Die Uferrocker setzen auf Vielsaitigkeit
  • Die Uferrocker setzen auf Vielsaitigkeit

    Pommern. Mit dem gebürtigen Waliser Philip Sayce, der in Kanada aufgewachsen ist, wird am Samstag, 23. Juli, ein Gitarrist von Weltrang beim Uferrock-Festival in Pommern auftreten. Er spielte unter anderem schon mit dem im Jahr 2008 verstorbenen Jeff Healey und Uncle Cracker zusammen. Doch auch das Bandaufgebot des ersten Festivaltags kann sich sehen lassen. Unter anderem ist die Koblenzer Band Blackmail mit am Start.

    Der Gitarrist Philip Sayce spielt am Samstag beim Uferrock-Festival.
    Der Gitarrist Philip Sayce spielt am Samstag beim Uferrock-Festival.

    Pommern - Mit dem gebürtigen Waliser Philip Sayce, der in Kanada aufgewachsen ist, wird am Samstag, 23. Juli, ein Gitarrist von Weltrang beim Uferrock-Festival in Pommern auftreten. Er spielte unter anderem schon mit dem im Jahr 2008 verstorbenen Jeff Healey und Uncle Cracker zusammen. Doch auch das Bandaufgebot des ersten Festivaltags kann sich sehen lassen. Unter anderem ist die Koblenzer Band Blackmail mit am Start. Festival-Tickets (inklusive Camping) kosten 15 Euro im Vorverkauf, 17 an der Abendkasse; Einzelkarten 11 (Freitag) respektive 8 Euro (Samstag).

    Das Uferrock-Festival soll Bands aus der Region eine Bühne bieten: Die Koblenzer Indierock-Formation Blackmail spielt am Freitag. Ende April meldete sich die Gruppe mit neuem Sänger und neuem Album zurück.
    Das Uferrock-Festival soll Bands aus der Region eine Bühne bieten: Die Koblenzer Indierock-Formation Blackmail spielt am Freitag. Ende April meldete sich die Gruppe mit neuem Sänger und neuem Album zurück.

    Manchmal brauchen Konzertveranstalter auch Glück. Das hatte der Verein Uferrock, dem rund 80 meist junge Leute aus Pommern, Kail und Brieden angehören. Der Vorsitzende Sebastian Frevel macht daraus kein Geheimnis. Der Klassegitarrist Philip Sayce aus Los Angeles ist derzeit ohnehin in Deutschland auf Solo-Tour. Am nächsten Freitag, 8. Juli, wird er in Leverkusen auftreten, am Samstag, 16. Juli, in Dresden. Nur eine Woche später in Pommern. "Seine Agentur fragte bei uns an. Er habe an dem Wochenende noch einen Termin frei", erzählt Frevel. So sei es gelungen, den Saitenakrobaten zu vernünftigen Konditionen an die Mosel zu holen.

    Rockfans in der Region wird es freuen. Doch selbstverständlich vernachlässigen die Uferrocker trotz des prominenten Gastes auch die Kernidee ihres Festivals nicht, beruhigt Frevel. "Uns geht es weiter darum, Bands aus der Region eine Bühne zu bieten, auf der sie auftreten können. Ein Überblick in Auszügen über Festivalteilnehmer und Spielzeiten (bisherige Planung):

    Nach der Trennung von Sänger Aydo Abay meldete sich die Koblenzer Indierock-Formation Blackmail Ende April mit ihrem neuen Album "Anima now" zurück. Kurt und Carlos Ebelhäuser an Gitarre und Bass, Schlagzeuger Mario Matthias und die neue Stimme Mathias Reetz schreiben aber nicht einfach ein weiteres Kapitel in der Bandgeschichte, sondern wollen ein neues Buch aufschlagen. Wie sich das anhört? Von 22.30 Uhr an werden es die Uferrock-Besucher am Freitag, 22. April, hören.

    Ebenfalls gegen 22.30 Uhr, nur einen Tag später, wird schließlich Philip Sayce die Bühne betreten. Hörproben aus seinem Soloalbum Innerevolution erinnern mal an Bon Jovi auf Weichspülerentzug, mal kommen sie richtig funky daher, immer geben die Songs Sayce genug Gelegenheit zu zeigen, was man aus sechs Saiten, die auf Holz gespannt sind, so alles herausholen kann. Mit nach Pommern bringt er sicher auch Stücke seiner neuen CD "Ruby Electric", die am 15. Juli erscheinen soll. Auf Punk und High-Speed-Rock setzen die vier Musiker der Mainzer Gruppe Expecting Jewels. Sie werden direkt nach Blackmail das Festivalgelände erobern. Die Renegades of Funk, in der Region bestens bekannt, covern die Songs der Cross-over-Helden von Rage against the machine, und zwar originalgetreu - beim Uferrock am Freitagabend von 21.15 Uhr an.

    Ebenfalls auftreten werden beim Festival an der Mosel die Speed Bottles, Ask, Days to burn, Subway, Misanthropia, Impactor und viele Bands mehr. Am Freitag beginnt die Show um 20.15 Uhr, tags darauf rockt es am Pommerner Moselufer schon von 16 Uhr an. Damit Festivalbesucher nicht per Anhalter nach Hause fahren müssen oder sich gar alkoholisiert hinters Steuer eines Autos klemmen, hat der Verein Uferrock einen kostenlosen Shuttleservice eingerichtet.

    Infos und Karten im Internet www.uferrock.de

     

    Von unserem Redakteur David Ditzer

    Anzeige
    x
    Top Angebote auf einen Klick
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    Anzeige
    epaper-startseite
    Rhein-Zeitung Cochem/Zell bei Facebook
    Regionalwetter
    Samstag

    3°C - 16°C
    Montag

    4°C - 18°C
    Dienstag

    8°C - 20°C
    Mittwoch

    8°C - 20°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige