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    MaifeldSpargelernte: Bauern auf dem Maifeld sind recht zufrieden

    Am Johannistag endet auf dem Maifeld die Spargelsaison. Die beiden großen Erzeugerbetriebe, die Familien Adams und Feils, ziehen eine vorläufige Bilanz. Und die fällt - trotz der durch die Witterung verursachten erschwerten Bedingungen - zufriedenstellend aus.

    Lisa und Georg Kraft (links) haben auf dem Hof von Heinrich Feils, dem Vater von Lisa Kraft, auch in diesem Jahr eine ordentliche Menge Spargel verkauft. Der Ertrag ist allerdings geringer als 2015.
    Lisa und Georg Kraft (links) haben auf dem Hof von Heinrich Feils, dem Vater von Lisa Kraft, auch in diesem Jahr eine ordentliche Menge Spargel verkauft. Der Ertrag ist allerdings geringer als 2015.
    Foto: Archiv/Heinz Israel

    Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

    Gregor Adams aus Polch vergleicht die Saison mit dem Wetter: durchwachsen und wechselhaft. Er schätzt den Ertragsverlust auf 15 bis 20 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren. Doch sei man in Polch noch gut weggekommen, denn der Regen sei meistens erst abends oder nachts gefallen. Die Witterung habe aber nicht nur die Ernte erschwert, sondern auch bei den Kunden eine gewisse Zurückhaltung ausgelöst. "Wer will schon ein leckeres leichtes Spargelmenü essen, wenn es draußen in Strömen regnet?", fragt der Landwirt. Auch wenn witterungsbedingt deutlich weniger Stangen geerntet werden: Adams macht darauf aufmerksam, dass der Arbeitsaufwand mit dem Ab- und Aufdecken der Folien und der Zeitaufwand durch das Zurücklegen von langen Wegstrecken auf den Feldern gleich sind.

    Unerklärlich für den erfahrenen Spargelanbauer ist das Phänomen, dass die Stangen wegen der extremen Witterung zuletzt nicht mehr so schön gerade wuchsen und folglich nicht in der höchsten Qualitätsstufe eingeordnet werden konnten. Doch an der Witterung könne man halt nichts ändern, meint Adams, deshalb laute seine Devise: "Jammern nützt nichts."

    Das ist auch die Haltung von Bauer Heinrich Feils. "Die Menge fiel etwas geringer aus, aber der Preis war gut, und deshalb sind wir zufrieden", so die Bilanz des Spargelanbauers aus Naunheim. "Die Arbeit im Feld war schwieriger und beschwerlicher, aber mit vernünftiger Kleidung war sie zu schaffen", sagt Feils, dessen Familie wie auch die Mitbewerber aus Polch von erfahrenen polnischen Erntehelfern unterstützt wird.

    Während Gregor Adams schon seit 20 Tagen parallel mit der Kartoffelernte beschäftigt ist, steht bei Heinrich Feils das Pflücken der Erdbeeren an - auch ein schwieriges Terrain bei der wechselhaften Witterung. Der Anteil der Selbstpflücker ist hoch. Doch wenn das Wetter nicht stimmt, kommen sie nicht und die Früchte bleiben hängen. Die Maifelder Spargelpflanzen dürfen sich jetzt erholen, damit sie nächstes Jahr wieder ihre schönen weißen oder grünen Sprossen liefern können.

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