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    KettigTierische: Therapeuten: Ponys geben Heimbewohnern neuen Mut

    Zwei Shetlandponys bereichern seit einer Woche den Garten des Seniorenzentrums Haus Kettig der Arbeiterwohlfahrt (AWO). „Wir haben diese beiden Ponys zu uns ins Seniorenzentrum geholt, weil sie unseren Bewohnern viel Lebensmut geben, ihre geistigen und auch körperlichen Ressourcen reaktivieren“, sagt Anja Jung, Geschäftsführerin der AWO Pflege & Senioren gGmbH, in deren Trägerschaft sich das Haus Kettig befindet.

    Unter anderem für die Anschaffung der Shetlandponys überreichte Walter Desch (4. von rechts), stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto-Rheinland-Pfalz, Anja Jung (5. von rechts), Geschäftsführerin der AWO Pflege & Senioren gGmbH, einen Scheck in Höhe von 15 000 Euro. Über das „Gartenprojekt mit tierischen Therapeuten“ freuen sich Mitarbeiter und Bewohner des AWO-Seniorenzentrums in Kettig sowie Vertreter der AWO-Neuwied und von Lotto-Rheinland-Pfalz. Foto: Peter Karges
    Unter anderem für die Anschaffung der Shetlandponys überreichte Walter Desch (4. von rechts), stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto-Rheinland-Pfalz, Anja Jung (5. von rechts), Geschäftsführerin der AWO Pflege & Senioren gGmbH, einen Scheck in Höhe von 15 000 Euro. Über das „Gartenprojekt mit tierischen Therapeuten“ freuen sich Mitarbeiter und Bewohner des AWO-Seniorenzentrums in Kettig sowie Vertreter der AWO-Neuwied und von Lotto-Rheinland-Pfalz. 
    Foto: Peter Karges

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

    Mit den acht Jahre alten Shetlandponys hat man bewusst zwei Exemplare ausgesucht, die sowohl schon etwas älter sind als auch Erfahrung mit Menschen aufweisen. Der Erfolg lässt sich schon nach einer Woche sehen. „Wir haben beispielsweise eine Bewohnerin, die wollte gar nicht mehr ihr Zimmer verlassen. Jetzt kommt sie jeden Tag herunter in den Garten und schaut den Ponys zu“, betont Jung. Zudem sorgen die Shetlandponys, die in früheren Zeiten in Großbritannien häufig als Zugtiere im Bergbau unter Tage eingesetzt wurden, für viel Gesprächsstoff bei den Bewohnern untereinander.

    Und auch die stoische Ruhe der Tiere wirkt sich positiv aus. Für die Ponys gibt es im Haus Kettig, das Platz für 60 Bewohner bietet und in dem 28 Pflegekräfte und Seniorenbetreuer arbeiten, ein eigenes Gehege sowie entsprechende Stallungen. Möglich wurden Anschaffung und Unterbringung der beiden Tiere durch die Glücksspirale, die dieses „Gartenprojekt mit tierischen Therapeuten“ mit insgesamt 15 000 Euro unterstützt.

    Neben den beiden Shetlandponys wurden im Haus Kettig zudem auch noch zwei Hochbeete sowie ein Gewächshaus installiert. „In den beiden Hochbeeten pflanzen wir Erdbeeren und verschiedene Kräuter, die wir beim gemeinsamen Kochen mit den Senioren auch wieder verwenden“, berichtet Anja Jung. Im Gewächshau werden unter anderem Tomaten gezogen. Die Shetlandponys fressen derweil vor allem Heu und Möhren. Letztere sind zudem ein probates Lockmittel, wenn man die Tiere in seiner näheren Umgebung haben möchte.

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