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    Rhein-HunsrückZensus: Befragung im Rhein-Hunsrück-Kreis endet wenigen Tagen

    Die Volkszählung 2011 geht im Kreis in die letzte Runde, und bislang läuft alles nach Plan. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Markus Vollrath, Leiter der Erhebungsstelle der Simmerner Kreisverwaltung, „die Erhebungsbeauftragten haben hervorragende Arbeit geleistet und die Bürger gut mitgezogen.“

    Rhein-Hunsrück - Die Volkszählung 2011 geht im Kreis in die letzte Runde, und bislang läuft alles nach Plan. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Markus Vollrath, Leiter der Erhebungsstelle der Simmerner Kreisverwaltung, „die Erhebungsbeauftragten haben hervorragende Arbeit geleistet und die Bürger gut mitgezogen.“

    Bis zum 31. Juli soll die erste Volkszählung seit 1987 abgeschlossen sein. War das Verfahren damals noch brisant und höchst umstritten, so läuft beim Zensus 2011 alles reibungslos. „Die Zahl der Verweigerer liegt im ganz kleinen Promillebereich“, berichtet Vollrath und verweist auf die hohen Datenschutzbestimmungen.

    „Es herrscht ein sogenanntes Rückspielverbot. Das heißt, dass die Ergebnisse nicht an andere Behörden weitergeleitet werden dürfen.“ Selbst das Büro des Beamten in der Kreisverwaltung gleicht einem Hochsicherheitstrakt. „Die Fenster sind abgeklebt, die Türen haben keine Klinken, die Türschlösser wurden ausgetauscht. Das ist auch richtig so, denn mit den Daten der Leute muss besonders sensibel umgegangen werden.“

    Mehr als 95 Prozent der Befragungen sind schon abgeschlossen. Verweigerern droht ein Zwangsgeld, das bei 300 Euro anfängt und gesteigert werden kann. Bei den restlichen Bürgern klingeln die Interviewer noch bis zum 31. Juli, danach ist die erste Runde der Volkszählung vorbei, bei der 17.400 vom Statistischen Bundesamt nach einem systematischen Zufallsprinzip ausgewählte Rhein-Hunsrücker befragt werden.

    Knapp ein Fünftel hat den Bogen mit den 46 Fragen zu Lebenssituation, Ausbildung, Beruf, Nebenjobs oder Zuwanderung selbst ausgefüllt, sonst war der Erhebungsbeauftragte behilflich. Von der Möglichkeit, den Fragebogen online auszufüllen, wurde nur sehr wenig Gebrauch gemacht. Wer bisher noch nicht geantwortet hat, erhält nun ein Erinnerungsschreiben.

    Neben den Haushaltsbefragungen wurden Fragebogen für eine komplette Inventur der Wohnungen und Gebäude an Immobilienbesitzer verschickt, die direkt an das Statistische Landesamt zurückgesandt werden müssen. In den meisten Fällen trafen die 116 Interviewer auf offene Türen.

    „Anfangs hatten wir sehr viele Rückfragen, das Telefon stand nicht mehr still“, erinnert sich Markus Vollrath, „viele waren sogar überrascht, dass nur so wenig gefragt wurde.“ Abgeschlossen sind bereits die Befragungen in den Altenheimen, in denen alle 1600 Bewohner in einer Sondererhebung erfasst werden.

    Das ist noch nicht alles: Zur Qualitätssicherung werden ausschließlich in Boppard 163 Bürger in einer Wiederholungsbefragung noch einmal befragt. Die Stichprobe soll sicherstellen, dass in der ersten Runde korrekte Daten erhoben wurden. Auch hier sind mehr als 95 Prozent abgeschlossen.

    Erste Ergebnisse vom Statistischen Landesamt erwartet Vollrath Mitte des nächsten Jahres. „Bis aber alles ausgewertet ist, werden drei bis vier Jahre vergehen.“ In zehn Jahren findet dann der nächste Zensus statt – so will es die EU. Gabi Vogt und Markus Lorenz

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