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    Rhein-HunsrückWinterdienste im Kreis sind wieder im Einsatz

    Die Saison für die Mitarbeiter der Straßenmeistereien hat begonnen. In der vergangen Woche hat der Winter Einzug im Rhein-Hunsrück-Kreis gehalten. Es ist zwar nicht viel Schnee gefallen, aber immerhin genug, um die Autofahrer, die noch keine Winterreifen aufgezogen hatten, zu den Reifenhändlern zu treiben.

    Pünktlich zur Adventszeit begann der Winterdienst der Straßenmeistereien im Rhein-Hunsrück-Kreis. Wie hier in Simmern, rücken die Räum- und Streufahrzeuge seit dem ersten Adventswochende wieder aus, um die Straßen in der Region befahrbar zu halten.  Foto: Werner Dupuis
    Pünktlich zur Adventszeit begann der Winterdienst der Straßenmeistereien im Rhein-Hunsrück-Kreis. Wie hier in Simmern, rücken die Räum- und Streufahrzeuge seit dem ersten Adventswochende wieder aus, um die Straßen in der Region befahrbar zu halten.
    Foto: Werner Dupuis

    Von unserem Mitarbeiter Andreas Bender

    Dass die Straßen im Kreisgebiet auch bei Schneefall und Frost befahrbar bleiben, dafür sogen die Winterdienste der Straßenmeistereien in Kastellaun, Kirchberg und Simmern. "Wir sind seit dem 28. November morgens und abends auf den Straßen unterwegs", sagt Heiko Martin, der Leiter der Master-Straßenmeisterei in Simmern. Auch ohne heftigen Schneefall rücken bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt, gepaart mit Feuchtigkeit oder Schneegeriesel, die Streufahrzeugen aus. Denn bei diesen Witterungsbedingungen kann es schon zu glatten Straßen kommen.

    "Wir sind gut gerüstet für die aktuelle Wintersaison. Alle Lager sind gefüllt", erklärt Martin. Momentan sind insgesamt etwa 3000 Tonnen Salz im Kreisgebiet eingelagert. Die Menge verteilt sich auf die Salzdepots der Stützpunkte in Bad Salzig, Gemünden, Emmelshausen, Rhaunen und Oberwesel. Allein am Stützpunkt Büchenbeuren kann aufgrund von Sanierungsarbeiten aktuell noch kein Streugut eingelagert werden.

    Die verschiedenen Depots haben eine Lagerungskapazität von 600 bis 800 Tonnen Salz. Jede der drei Straßenmeistereien im Kreis hat acht Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz. Nach Aussage von Heiko Martin sei momentan auch geplant, die bestehende Kolonne von 24 Fahrzeugen, im nächsten Jahr auf 25 Einsatzfahrzeuge aufzustocken.

    Die Straßenmeistereien sind für alle Kreis-, Bundes- und Landesstraßen im Rhein-Hunsrück-Kreis zuständig. Lediglich die Autobahn A 61 sowie die entsprechenden Auffahrten liegen außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs - die Autobahnmeisterei in Emmelshausen sorgt hier für freie Fahrt. Somit hat der Winterdienst im Kreis ein Streckennetz von etwas mehr als 1000 Kilometern abzudecken.

    "Also alles von Rhaunen bis kurz vor Koblenz", erklärt Martin. Es sind im Vergleich zum Vorjahr sogar weitere kleine Streckenabschnitte dazugekommen. Durch die neue Umgehungsstraße bei Kastellaun sowie die Integration der Gemeinden Lahr, Mörsdorf und Zilshausen in die Verbandsgemeinde Kastellaun, hat sich das Streckennetz dementsprechend etwas vergrößert. Auch gehören ein kleiner Teil des angrenzenden Kreises Birkenfeld und ein Kilometer Strecke im Kellenbachtal zum Einsatzgebiet.

    Bei dem eingesetzten Salz handelt es sich meist um das seit Jahren verwendete Feuchtsalz FS 30. Dabei wird trockenes Streusalz mit einer Sole angefeuchtet - bei einem Mischverhältnis von 70 Gewichtsprozent Streusalz zu 30 Gewichtsprozent Sole.

    Dadurch kann eine geringere Salzmenge verwendet werden. Gleichzeitig haftet das Streugut besser auf der Oberfläche, was einen geringeren Weh-Verlust zur Folge hat. In Kirchberg wird in diesem Winter auch das flüssige FS 100 verwendet. Dies ist eine reine Salzsole. FS 100 ist aber nur zum vorbeugenden Glätteschutz einsetzbar. Bei Schnee müsse das bewährte FS 30 verwendet werden, betont Heiko Martin.

    Auch wenn die Winterdienste für befahrbare Straßen im Rhein-Hunsrück-Kreis sorgen, sollten Autofahrer in der kalten Jahreszeit besonders vorsichtig unterwegs sein.

    Boppard Simmern
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