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    BärenbachWaldjugendspiele im Hunsrück: 870 Schüler auf Entdeckungstour

    Es war wie ein riesiger Wandertag. Rund 870 Schüler gingen bei den Waldjugendspielen im Bärenbacher Wald auf Entdeckungstour. Alle Sinne waren gefordert. An elf Stationen entlang eines rund drei Kilometer langen Parcours war konzentriertes Riechen, Hören, Fühlen und Sehen angesagt.

    Die Abwurfstange eines Hirsches aus dem Soonwald präsentierte Revierförsterin Beatrix Linn den Schülern. Diese verfolgten mit großer Aufmerksamkeit den Exkurs zu Hirsch, Wildschwein und Reh.
    Die Abwurfstange eines Hirsches aus dem Soonwald präsentierte Revierförsterin Beatrix Linn den Schülern. Diese verfolgten mit großer Aufmerksamkeit den Exkurs zu Hirsch, Wildschwein und Reh.
    Foto: Werner Dupuis

    Von unserem Reporter Werner Dupuis

    Seit 32 Jahren entdecken in jedem Sommer Schüler der dritten und siebten  Klasse das größte Ökosystem des Landes während der Waldjugendspiele. Organisiert werden diese von Landesforsten und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. In Bärenbach führte das Forstamt Simmern Regie.

    23 Schulen der dritten und 18 der siebten Klassen waren der Einladung zu dieser besonderen Exkursion gefolgt. Wegen der großen Resonanz gab es drei gleichartige Parcours mit je elf Stationen. 41 Förster begleiteten die Schülergruppen als "Forstpaten". Soldaten der Hunsrückkaserne Kastellaun versorgten die Teilnehmer.

    Eingebunden in die Waldjugendspiele war ein Kreativwettbewerb. Hier mussten besondere Kunstwerke aus natürlichen, im Wald vorkommenden Materialien zum Thema "Traumwald" gestaltet und fotografiert werden.

    Die Themen des Parcours reichten von den Tieren des Waldes, über Jagd und Waldwirtschaft bis hin zur Nachhaltigkeit. Dauerbrenner bei allen bisherigen Waldjugendspielen ist das Baumartenquiz, das auch im Bärenbacher Wald auf großes Interesse stieß.

    Die Aufgaben mussten auf ganz unterschiedlichen Ebenen gelöst werden. Das reine Wissen war genauso gefragt, wie die Teamfähigkeit innerhalb der Klasse.

    Beim Nachhaltigkeitsspiel "Wald für Generationen" schlüpften die Schüler in die Rolle der Förster und übernahmen die Bewirtschaftung einer Waldparzelle. Dabei mussten sie das Holz nutzen und vermarkten. Es galt aber auch, das Nachpflanzen und damit die Nachhaltigkeit nicht aus den Augen zu verlieren.

    Ralf Lieschied, zuständig bei den Forstämtern Kastellaun und Simmern für die Umweltbildung und Organisator der Waldjugendspiele, war begeistert von dem Engagement der Schüler beim Thema Wald. Diese Erfahrung macht er auch bei seinen Exkursionen.

    Sieger beim Kreativwettbewerb Traumwald: Grundschule Kirchberg 3c und Puricelli Realschule plus Rheinböllen 7c. Mit ihren Arbeiten nehmen beide Klassen am Landesentscheid teil.

    Die Besten beim Waldparcours: Grundschule Kirchberg 3c, vor Grundschule Argenthal 3 und der Hochsteinchen Grundschule Rheinböllen 3c sowie Puricelli Realschule plus Rheinböllen 7a, vor Mittelrhein Realschule Oberwesel 7d und IGS Emmelshausen 7a.

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