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    Dörth/EmmelshausenSicherheitsbedenken: Emmelshausener Feuerwehr braucht die Autobahnpolizei

    Die CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis und die Vertreter der Feuerwehren entlang der Autobahn 61 setzen sich gemeinsam für den Erhalt der Polizeiautobahnstation (PAST) Emmelshausen ein. Dies sei das Ergebnis eines Austauschs in Emmelshausen. „Die Sicherheit der Menschen und unserer Feuerwehrleute hat für uns oberste Priorität“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht.

    Foto: Dupuis

    Bei einem Austausch mit Wehrleitern und Wehrführern aus Boppard und den Verbandsgemeinden Emmelshausen, St. Goar-Oberwesel und Rheinböllen wurde die Situation bei einer Schließung der Polizeiautobahnstation analysiert. So erläuterte Emmelshausens Wehrleiter Klaus Eiskirch, dass die Einsatzzeit nach den Vorgaben des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes nur acht Minuten von der Auslösung des Alarms bis zum Eintreffen am Einsatzort auf der Autobahn beträgt. Ähnliche Vorgaben für die Polizei gebe es nicht.

    „Es ist daher zu erwarten, dass wir zukünftig die Eigensicherung vornehmen müssen, bevor wir uns um den eigentlichen Brand oder Unfall kümmern können, wenn aufgrund langer Anfahrtswege aus dem Mendiger Raum noch keine Polizei vor Ort ist“, bemängelt er. Dadurch sehen sich viele ehrenamtliche Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen gefährdet. Denn für die Absicherung der Einsatzstelle ist die Polizei zuständig.

    Auch die Ankündigung der Landesregierung, dass nach der Schließung der Emmelshausener Polizeiautobahnstation immer ein Fahrzeug der Polizei im südlichen Bereich des Zuständigkeitsbereiches unterwegs sein wird, schaffe keine Abhilfe. Kreisfeuerwehrinspektor Stefan Bohnenberger verweist auf das Beispiel Montabaur, wo die Zusammenlegung schon umgesetzt ist und oftmals kein Polizeifahrzeug zur Verfügung steht oder nach kurzer Zeit zum nächsten Einsatz muss. „Wenn also zeitgleich etwas auf der Autobahn in Rheinböllen und Emmelshausen passiert, sind die Feuerwehren auf sich alleine gestellt, bis weitere Polizeifahrzeuge aus dem weit entfernten Mendig an der Unfallstelle eintreffen“. Von Mendig nach Dörth seien es 45 Kilometer und nach Rheinböllen zum südlichsten Punkt des Zuständigkeitsgebietes sogar 67 Kilometer.

    Landrat Marlon Bröhr bekräftigte seinen Willen zum Erhalt der Polizeiautobahnstation, für den sich sowohl der Kreistag als auch die Verbandsgemeinden Emmelshausen, St. Goar-Oberwesel und Rheinböllen eingesetzt haben.

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