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    DörthNeue Leitung stellt Wasserversorgung sicher

    RheinHunsrück Wasser investiert in eine neue Haupttransportleitung. Rund 4 Millionen Euro kostet die Erneuerung der mehr als acht Kilometer langen Wasserleitung mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern. Es handelt sich um die größte Einzelbaumaßnahme im Bereich Wasserleitungsbau im Verbandsgebiet.

    Ortstermin auf der Baustelle: Regelmäßig trifft sich Heinz Berres (Mitte), zuständig für Projektleitung und Bauüberwachung, mit dem Abteilungsleiter Technik bei RheinHunsrück Wasser, Guido Hübinger (2. von links), und der bauausführenden Firma.
    Ortstermin auf der Baustelle: Regelmäßig trifft sich Heinz Berres (Mitte), zuständig für Projektleitung und Bauüberwachung, mit dem Abteilungsleiter Technik bei RheinHunsrück Wasser, Guido Hübinger (2. von links), und der bauausführenden Firma.
    Foto: Suzanne Breitbach

    Von unserer Reporterin Suzanne Breitbach

    Baubeginn für den vierten Bauabschnitt zwischen dem Gewerbegebiet Budenbach (Dörth) und dem Hochbehälter Mitte (Lingerhahn) war im Juli. Die Fertigstellung soll nach einjähriger Bauzeit im Juli 2017 erfolgen. Die geplante neue Trasse verläuft anders als die Vorgängerleitung überwiegend entlang klassifizierter Straßen und durch Wirtschaftswege und hat eine Gesamtlänge von 8,4 Kilometer.

    Die alte Wasserleitung wurde 1971/72 gebaut und ist korrosionsanfällig. Aufgrund der Störanfälligkeit und im Hinblick auf das Energiemanagement will RheinHunsrück Wasser mit der neuen Wasserleitung die Wasserversorgung im Verbandsgebiet sicherstellen. Ein Parallelbetrieb der alten und neuen Wasserleitung ist in Teilabschnitten vorgesehen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Wasserversorger im Rahmen günstiger Konditionen bei der Finanzierung.

    Erste drei Bauabschnitte bereits umgesetzt

    Die Bauabschnitte 1 bis 3 vom Pumpwerk Industriegebiet Hellerwald Boppard bis zum Gewerbegebiet Budenbach in Dörth wurden bereits in den Jahren 2010 bis 2013 realisiert. "Mit der Detailplanung der Trasse für den vierten Bauabschnitt wurde im Jahr 2012 begonnen, vor meiner Zeit als Werkleiter", sagt Steffen Liehr. Folgende Behörden waren im Genehmigungsverfahren beteiligt: Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (Koblenz) Landesarchäologie, Untere Naturschutz- und Untere Wasserbehörde, Landesdenkmalbehörde, Forstamt, Landesbetrieb Mobilität Bad Kreuznach, Autobahnamt Montabaur, die betroffenen Ortsgemeinden, betroffene private und öffentliche Grundstückseigentümer und die Versorgungsträger.

    Die Leitungsverlegung erfolgt in der Regel in offener Bauweise. Abschnittsweise wird der Arbeitsraum vorbereitet und die Oberfläche im Bereich der Grabenbreite aufgenommen. Im Anschluss erfolgt der Grabenaushub. Die Grabenbreite beträgt etwas mehr als einen Meter. Das zwischengelagerte Aushubmaterial wird wiederverwendet. Die Oberflächen werden wieder hergestellt und in den Ursprungszustand versetzt.

    Bei Außentemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt muss die bauausführende Firma über die Wintermonate die Verlegung der Wasserleitung vorübergehend einstellen. Das kann zu zeitlichen Verzögerungen führen.

    Straßenverkehr wird kaum beeinträchtigt

    Knackpunkt sind die Querungen von klassifizierten Straßen. Die Arbeiten an der L 206 bei Hungenroth und der L 215 bei der Autobahnanschlussstelle Pfalzfeld erfolgen in einem aufwendigen Horizontalpressbohrverfahren senkrecht zur Fahrbahn mit doppelter Leitungsführung. Damit soll eine Beschädigung der vorhandenen Fahrbahn vermieden werden.

    Die Hauptleitung wird hierbei in zwei einzelne Stränge aufgeteilt. Ansonsten wird die neue Haupttransportleitung ohne wesentliche Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs technisch umgesetzt. "Ab und zu kann es zu Versorgungsstörungen kommen", darauf weisen Werkleiter Steffen Liehr und Abteilungsleiter Technik Guido Hübinger von RheinHunsrück Wasser hin.

    In Nenzhäuserhof muss zeitweise eine der Hauptdurchgangsstraßen gesperrt werden. Während der Sperrung wird eine Umfahrung für die Anlieger und Rettungsfahrzeuge bereitgestellt. "Die Arbeitszeiten werden dort so angepasst, dass zu Stoßzeiten und nach Arbeitsende eine Befahrbarkeit für die Anlieger möglich ist", sagt Bauleiter René Köhler von der bauausführenden Firma Köhler Bau aus Oberreidenbach. Eine detaillierte Information der Anlieger erfolgt durch RheinHunsrück Wasser rechtzeitig vor dem Beginn der Arbeiten im Wohngebiet Nenzhäuserhof.

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