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  • Maßgaben für Zuschüsse werden ausgearbeitet: Stadt Oberwesel will Vereine unterstützen

    Oberwesel. Mit "Problemen", von denen andere Gemeinden nur träumen können, beschäftigte sich der Oberweseler Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung: Es ging um die Frage, unter welchen Voraussetzungen die Stadt künftig ortsansässige Vereine finanziell unterstützt.

    Finanziell steht die Stadt Oberwesel inzwischen wesentlich besser da, als noch vor ein paar Jahren. Der Stadtrat beschäftigte sich jetzt damit, inwieweit die Kommune ortsansässige Vereine finanziell unterstützen kann.
    Finanziell steht die Stadt Oberwesel inzwischen wesentlich besser da, als noch vor ein paar Jahren. Der Stadtrat beschäftigte sich jetzt damit, inwieweit die Kommune ortsansässige Vereine finanziell unterstützen kann.
    Foto: Werner Dupuis (Archiv)

    Hintergrund war ein Antrag des SV Vesalia auf Kostenübernahme für den winterlichen Ausweichplatz in Damscheid. "Früher waren wir gar nicht dazu in der Lage, Beiträge für die Arbeit unserer Vereine zu leisten", erklärte Andreas Schmelzeisen (CDU).

    Doch in den vergangenen Jahren hat sich die finanzielle Situation der einst zu den "Armenhäusern" im Kreis zählenden Stadt grundlegend geändert: Durch die Pachteinnahmen für die Windkraftanlagen verfügt die Stadt inzwischen über die Möglichkeit, freiwillige Beiträge für sportliche, kulturelle oder sonstige gemeinnützige Zwecke zur Verfügung zu stellen. Ein Beispiel dafür ist der Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro, den die Stadt der Freiwilligen Feuerwehr vor einem Jahr für die Anschaffung einer Bootsgarage bewilligte.

    Auch einer städtischen Beihilfe für den SV Vesalia sei man grundsätzlich nicht abgeneigt, fügte Schmelzeisen aus: "Der Verein macht unbestritten eine sehr gute Jugendarbeit." Dennoch lehnte der Stadtrat eine Übernahme der Kosten für das Ausweichquartier zunächst einstimmig ab.

    "Wir wollen im kommenden Haushaltsjahr eine Position für sportliche und kulturelle Zwecke vorsehen", begründete Schmelzeisen die Entscheidung. Bis dahin sollen auch Maßgaben ausgearbeitet werden, nach denen die Stadt Vorhaben von Vereinen bezuschusst. "Wir werden die Entscheidung ins kommende Jahr verschieben und auf vernünftige Füße stellen", pflichtete SPD-Fraktionssprecherin Ilka Hünfeld den Ausführungen bei.

    Tuchscheren: Rewe-Markt öffnet im Februar

    Der momentan im Bau befindliche Rewe-Markt im Gewerbegebiet Im Tuchscheren soll im Februar eröffnet werden. Darüber informierte der Oberweseler Stadtbürgermeister Jürgen Port die Ratsmitglieder. Der Mietvertrag für das Zwischenquartier im ehemaligen Stadtmarkt in der Innenstadt, wo Rewe sich für die Dauer der Bauzeit angesiedelt hat, läuft Ende März aus. Inwieweit ein kleinerer Supermarkt – etwa der zur Rewe-Gruppe gehörenden Marke Nahkauf – die Räume übernehmen wird, steht indes noch nicht fest.

    Martina Koch

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    Bettina Tollkamp

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