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    LindenschiedLagerhalle komplett abgebrannt - Millionenschaden

    Im Gewerbegebiet von Lindenschied ist in der Nacht zum Samstag die Lagerhalle des Unternehmens Beitz/EVB abgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 1,5 Millionen Euro.

    Lindenschied - Im Gewerbegebiet von Lindenschied ist in der Nacht zum Samstag die Lagerhalle des Unternehmens Beitz/EVB abgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 1,5 Millionen Euro.

    Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Das Feuer in der etwa 800 Quadratmeter großen Halle brach etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht aus. Die Polizei wurde um 23.38 Uhr alarmiert. Eine Anwohnerin, die mit dem Auto nach Hause kam, hatte die Eigentümer informiert. Bei Eintreffen der Wehrleute stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Die Löscharbeiten waren schwierig, weil rund um die freistehende Halle mehrere Heizöl- und Gastanks standen, die die Einsatzkräfte ständig mit Wasser kühlten. Der Tankstellenbereich der Halle konnte, ebenso wie die Außentanks mit 1200 Kilogramm Flüssiggas und 35000 Litern Heizöl durch die umsichtigen Löscharbeiten der Feuerwehren geschützt und gesichert werden. Laut Angaben der Polizei explodierten aber im Inneren der Halle mehrere Gasflaschenbehälter. Einsatzleiter Hans-Jürgen Michel von der Feuerwehr Kirchberg bestätigte: "Es gab mehrere Explosionen, die wir hörten. Darunter waren auch Gasflaschen."

    An der Brandstelle waren rund 140 Einsatzkräfte aus verschiedenen Feuerwehren des Rhein-Hunsrück-Kreises, so die erstalarmierte Feuerwehr Gemünden, die Stützpunktwehren Kirchberg und Simmern, Löschtrupps aus Sohren-Büchenbeuren, Dickenschied, Hecken, Buchholz, Rheinböllen, Kastellaun und natürlich Lindenschied. Hinzu kamen die Polizei Simmern, DRK und THW. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Samstagabend. "Wehrführer Michel: "Wir haben einen Bagger angefordert, der die Reifenstapel und andere brennende Gegenstände auseinander zog, sodass unsere Leute diese löschen konnten. Das Feuer war erst am Samstag gegen 19 Uhr aus." Die Feuerwehr Lindenschied war von Anfang bis Ende pausenlos im Einsatz und hatten auch die nächtliche Brandwache übernommen. Die Kollegen aus Gemünden kamen gegen 14 Uhr am Samstag nochmals hinzu. In der Halle lagerten laut Angaben des Unternehmens hauptsächlich Stahl-, Kupfer und Kunststoffrohre, sowie Isoliermaterial. Im hinteren Bereich der Halle waren unter anderem Stapler, Hebebühnen, Leitern und Reifenlager untergebracht. Die Werkstatt und sämtliche anderen Einrichtungen wurden ein Raub der Flammen. Weiter befanden sich in der Halle Blockheizkraftwerke, die die Häuser des Kirchberger Wegs in Lindenschied mit Strom und Heizenergie versorgten. Am Samstagvormittag gelang es, nach Strom- und Heizungsausfall diese Versorgung wieder zu aktivieren.

    Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Die Gutachter nehmen am Montag ihre Arbeit auf. tor

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