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    RaversbeurenFestival im Hunsrück: Die Lott erlebt frischen Wind

    Ein frischer Wind weht durch die Reihen der Aktiven der Lott-Gesellschaft, der sich auch im Programm des diesjährigen Festivals nahe Raversbeuren bemerkbar machte. Eine neue, junge Generation klinkte sich in die Gestaltung des Wochenendes ein und nutzte die Waldbühne, um ihre Ideen unter dem Motto „Feiern mit offenen Augen und Ohren“ einzubringen.

    Von unserer Mitarbeiterin Charlotte Schick

    Als „Ort des entspannten Miteinanders“ wurde die Hütte mit Sofas ausgestattet, Licht- und Kunstinstallationen tauchten den Wald in eine mystische Atmosphäre und auch zwischen den Bäumen luden kunstvolle Sitzmöglichkeiten zum Verweilen ein. Ein guter Ort, um den elektronischen Klängen der Trierer DJs Berni und DJ Linus zu lauschen. Zudem fanden erstmalig hochrangige Politiker den Weg auf den steilen Hang. So diskutierten am Samstagnachmittag Staatssekretär Peter Bleser (CDU) und Norbert Neuser (SPD), Mitglied des Europäischen Parlaments, mit Jenny Schulmerich (Ehrenamtskoordinatorin Café International Büchenbeuren) und Uli Sextro (Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz) über die aktuelle Flüchtlingspolitik und standen Rede und Antwort auf Fragen der zahlreichen Zuhörer.

    Teils polemische, teils sehr emotionale Äußerungen der Fragenden machten deutlich, wie präsent dieses Thema in der Bevölkerung ist und zeigten die dringende Erfordernis seitens der Politik und des Staates, Strukturen zu schaffen, die auch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer unterstützen.

    Doch natürlich durften auch die lieb gewonnen Traditionen nicht fehlen auf der Lott: nationale und internationale Musikacts für jeden Geschmack auf der Hauptbühne, Zirkus Balu für die kleinen und großen Kinder, Feuershow auf der Hangbühne und Morgenjazz an den Ständen lockten nicht nur Alt-Hippies zum traditionsreichen Festival. Eine Vielzahl junger Familien nutzte das Gelände zum ausgedehnten, langen Campingwochenende in schöner Natur und mit ausreichend Abwechslung für alle Generationen.

    Musikalisch gesehen setzten in diesem Jahr vor allem Frontfrauen Akzente. Darunter die multikulturell geprägte Sängerin Rina Mushonga, Multiinstrumentalistin Marcia Richards von The Skints und die gerade erst 24-jährige englische Newcomerin Natalie Findlay. Und auch am Sonntag erhitzten vor allem die Damen noch einmal die Gemüter. Während Krista Kat von der ungarischen Band The Silver Shine unfassbare Riffs auf ihrem Kontrabass spielte, machten The Buttshakers um die charismatische und stimmgewaltige Frontfrau Ciara Thompson ihrem Namen alle Ehre und brachten die Hüften und Hintern noch einmal ordentlich zum Beben.

    Lott-Festival: Familiäre Atmosphäre und toller Sound
    Boppard Simmern
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