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    MittelrheinBuga strahlte auf den Mittelrhein aus

    Die Buga in Koblenz entfaltete die erhoffte Strahlkraft auf den Mittelrhein. Auch der Vorderhunsrück konnte von dem Sommermärchen rund ums Deutsche Eck profitieren. Die Blumenschau brachte den Fremdenverkehr zur Blüte und ließ auch noch die Kassen der Tourist-Infos klingeln. „Die Buga könnte nächstes Jahr wieder kommen“, schlägt der Emmelshausener Chef-Touristiker Thomas Biersch nostalgische Töne an.

    Vom Besucherrekord der Koblenzer Buga bekam auch die Region etwas ab. Vor allem Mittelrhein und Vorderhunsrück profitierten.
    Vom Besucherrekord der Koblenzer Buga bekam auch die Region etwas ab. Vor allem Mittelrhein und Vorderhunsrück profitierten.
    Foto: A. Hoppen

    Mittelrhein - Die Buga in Koblenz entfaltete die erhoffte Strahlkraft auf den Mittelrhein. Auch der Vorderhunsrück konnte von dem Sommermärchen rund ums Deutsche Eck profitieren. Die Blumenschau brachte den Fremdenverkehr zur Blüte und ließ auch noch die Kassen der Tourist-Infos klingeln. „Die Buga könnte nächstes Jahr wieder kommen“, schlägt der Emmelshausener Chef-Touristiker Thomas Biersch nostalgische Töne an.

    24 Prozent mehr Gäste und ein Zuwachs von 20 Prozent bei den Übernachtungen – diese Bilanz der ersten sieben Monate des Jahres für Boppard hat TI-Leiter Stefan Rees frisch auf den Tisch bekommen. Auch wenn es keinen Beweis gibt, zweifelt niemand daran, dass das Gästeplus zum größten Teil der Buga zu verdanken ist. 65.128 Gäste verbrachten zwischen Januar und Juli mindestens eine Nacht in Boppard. Im Vorjahreszeitraum wurden 52.5123 Gäste gezählt. Die Zahl der Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum von 154.491 auf 185 364. Da die Touristen auch im August, September (vor allem in diesem Monat) und auch in der ersten Oktoberhälfte in großen Scharen nach Boppard kamen, deutet alles darauf hin, dass Boppard in diesem Jahr nach längerer Zeit die Marke von 300 000 Übernachtungen erreichen kann – eben dank der Buga.

    Auch in Emmelshausen und Umgebung waren die Fremdenzimmer besser belegt als in den Vorjahren. Die Hotels und Pensionen waren seit Mai fast jedes Wochenende ausgebucht, sagt Thomas Biersch.

    Knapp 3000 Buga-Tickets konnte das Team der Tourist-Info im ZaP verkaufen. Dazu kamen 200 Kombi-Tickets (Buga-Eintrittskarten mit Schiffsrundfahrt). Die TI Boppard brachte 2500 Buga-Tickets im Wert von 43.000 Euro unters Volk. Bei zehn Prozent Provision kamen somit 4300 Euro in die Kasse. Beim Verkauf von Eintrittskarten für die Bundesgartenschau wurden auch in Oberwesel die Erwartungen deutlich übertroffen. Mehr als 1200 Tickets im Wert von über 21.000 Euro gingen in der städtischen TI über den Verkaufstresen. Die 2100 Euro Einnahmen aus der Verkaufsprovision tun der Tourist-Information gut, freut sich Stadtbürgermeister Jürgen Port über die zusätzlichen Einnahmen.

    Die Bahn-Kommunen Boppard, Emmelshausen, St. Goar und Oberwesel dienten auch als Ausgangspunkte für die beliebten Buga-Bahntickets. Bis zu fünf Personen konnten für 13,60 Euro von Oberwesel aus mit dem Zug nach Koblenz fahren. 14 Euro kostete das Ticket von Emmelshausen aus, und 10 Euro zahlte die Gruppe, die zwischen Boppard und Koblenz hin und zurück fuhr. Mit Erfolg konnten die Touristiker zudem die Bundesgartenschau in ihr Angebot integrieren. „Ganz vorne im Hunsrück“ wurde die Deutsche-Eck-Tour für Radtouristen zur „Buga-Pauschale“ veredelt. 50 Mal fand dieses Angebot Abnehmer: Von Emmelshausen ging es mit dem Rad über Morshausen nach Burgen an die Mosel und von dort weiter zur Buga nach Koblenz. Zurück fuhren die Teilnehmer der Tour mit dem Schiff nach Boppard und von dort mit dem Zug nach Emmelshausen. Damit war alles, was den sanften Tourismus ausmacht, in der Buga-Pauschale enthalten. Die in Boppard angebotene Buga-Pauschale wurde 24 mal gebucht. Sie enthielt zwei Übernachtungen, Eintrittskarten zur Buga sowie eine Fahrt mit Schiff und Zug nach Koblenz und zurück.

    Stefan Rees glaubt fest daran, dass die Buga auf Boppard nachhaltig wirkt. Als „Partner der Region“ war die Stadt mit Klettersteig und Bopparder Hamm im Partnerschaftsgarten auf der Festung Ehrenbreitstein präsent. Jetzt macht das Bopparder Partnerschaftshäuschen auf Dauer in Bendorf Station und wirbt dort für den Klettersteig. ww

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