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    Kreis AhrweilerAfD und Linke sind neu im Ahrweiler Kreistag

    Stühlerücken im Parlament des Kreises Ahrweiler. Der Kreistag wächst von fünf auf sieben politische Interessenvertretungen. Zu CDU, SPD, FWG, Grünen und FDP haben die 102 162 Wahlberechtigten die Alternative für Deutschland (AfD) und "Die Linke" ins Kreisparlament gewählt.

    Neu im Kreistag und auch für die Kenner der Kommunalpolitik im Kreis ein völlig unbeschriebenes Blatt ist das AfD-Trio (von links): Frank Jürgensen, Dr. Johannes Hüdepohl und Stefan Petri.
    Neu im Kreistag und auch für die Kenner der Kommunalpolitik im Kreis ein völlig unbeschriebenes Blatt ist das AfD-Trio (von links): Frank Jürgensen, Dr. Johannes Hüdepohl und Stefan Petri.

    Der große Verlierer der Kommunalwahl 2014 ist die FDP. Drei der fünf Sitze im Kreisparlament büßen die Liberalen ein. Nach dem Stimmungs- und Stimmenhoch in 2009, als die FDP im Kreis um 4,3 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent zulegen konnte, stürzt die Partei um den Kreisvorsitzenden Ulrich van Bebber jetzt auf 4,7 Prozent ab. Aber nicht nur bei der Kreistagswahl gab es eine Schlappe für die Liberalen. Auch in vielen Kommunalparlamenten mussten sie Federn lassen und büßten Sitze in den jeweiligen Räten ein.

    Der zweite Wahlverlierer heißt FWG. Auch die Freien haben auf Kreisebene massiv Stimmen verloren. Um 3,3 Prozentpunkte, von 14,9 auf 11,6 Prozent hat sich die FWG verschlechtert. Die vor vier Jahren dazugewonnenen zwei Sitze müssen sie jetzt wieder abgegeben. Auch bei der FWG ist das Ergebnis auf Kreisebene kein einmaliger Ausrutscher. Auch in Kommunalparlamenten im Kreis haben die Freien an Einfluss eingebüßt.

    Auf der Gewinnerseite der Wahlergebnisse 2014 steht ganz oben die AfD. Der erst im vergangenen Jahr gegründete Kreisverband schafft auf Anhieb den Sprung in den Kreistag. Mit drei Sitzen hat man sogar einen mehr als die FDP. Angeführt wird die Fraktion von dem Chemiker Johannes Hüdepohl aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Konsolidierung der Haushalte und ein klares Nein zur vom Kreis angestrebten Energiewende bis zum Jahr 2030 waren die zwei zentralen Themen, mit denen die rund 50 Mitglieder des Kreisverbandes im Kommunalwahlkampf für Stimmen geworben haben. "Wir sind absolut überrascht über das Ergebnis und freuen uns riesig", so der Kreisvorsitzende Martin Hofmann-Apitius aus Remagen am Telefon gegenüber der RZ. Mangels Erfahrungswerten und weil wir keine Politprofis sind, hatten wir überhaupt keine Vorstellung", was am Ende bei der Kreistagswahl herauskommen würde.

    Zu den Wahlsiegern dürfen sich aber auch die Partei "Die Linke" und die Grünen zählen. Marion Morassi wird die Linke im neuen Kreistag vertreten. Die Grünen verbessern ihr Ergebnis von 2009 um 0,8 Prozentpunkte und gewinnen damit einen Sitz dazu und haben im künftigen Kreistag fünf Abgeordnete. 102 162 Wahlberechtigte waren zum Urnengang gerufen, 57 945 Bürger machten von ihrem Recht Gebrauch. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 56,7 Prozent, das sind exakt zwei Prozentpunkte mehr als bei der Kommunalwahl 2009.

    Von unserem Redaktionsleiter Uli Adams

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