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  • Wahlkampf 1 SPD-Kandidat sagt der Arbeitslosigkeit den Kampf an

    Hans-Dirk Nies setzt auf Erfahrung und Kompetenz

    Bad Kreuznach. Er kennt die Kreisverwaltung wie seine Westentasche. Von 2002 bis 2004 war Hans-Dirk Nies Leitender Beamter, ab 2007 Erster Kreisbeigeordneter. Ein Jahr später nominierte ihn die SPD als Kandidat für das Amt des Landrats. Nies zog gegen Franz-Josef Diel von der CDU den Kürzeren. Heute ist die Situation eine andere.

    Hans-Dirk Nies (SPD)
    Hans-Dirk Nies (SPD)

    Heute weiß Nies, dass gerade bei einer Personenwahl vieles vom Bekanntheitsgrad abhängt und von den Eigenschaften, die die Bürger einem Kandidaten zuschreiben – weniger von der politischen Zugehörigkeit. Daraus schöpft der 50-jährige Winzenheimer, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, nun seine Zuversicht.

    Die Ausgangslage hat sich gravierend geändert. Schon bei der Wiederwahl als Erster Beigeordneter Ende 2014 bestätigt sich das. Nies erfährt Zuspruch auch aus dem konservativen Lager, wie er selbst betont. Im Wahlkampf will er der 2008 deprimierend geringen Wahlbeteilung von unter 30 Prozent den Kampf ansagen. „Die Wahl zu haben ist ein Recht, für das andere vor Jahrzehnten gekämpft und einen hohen Preis dafür bezahlt haben“, sagt Nies.

    Warum er der neue Landrat wird, diese Frage beantwortet Nies ohne zu zögern: „Weil ich die meiste Erfahrung und die größte Kompetenz habe.“ Klingt überheblich? Nein, ist eher Ausdruck von gewachsenem Selbstbewusstsein und der Arbeit von Jahren. Als Jurist weiß Nies viele Angelegenheiten auch rechtlich gut einzuordnen.

    Sein zentrales Thema für die nächsten Wochen: die Arbeitslosigkeit, die im Landkreis, vor allem aber in den Städten Bad Kreuznach und Kirn, überdurchschnittlich hoch ist. Er will sich starkmachen für sogenannte Integrationsbetriebe, die Arbeitsplätze schaffen, um Wertschöpfung im Kreis zu halten, etwa durch die Vernetzung von Kita- und Schulverpflegungseinheiten.

    Nies setzt sich außerdem für eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs und des Straßennetzes, besonders der Kreisstraßen ein „Viele Menschen pendeln ins Rhein-Main-Gebiet. Diese Attraktivität muss sich bis in den Westen des Landkreises hin entwickeln“, unterstreicht er.

    In seinen Wahlkampf investiert Nies rund 20 000 Euro – aus eigener Tasche. Das ist es ihm wert. Und die Partei stärkt ihm mit klangvollen Namen den Rücken. Am 7. März wird Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Bad Kreuznach zu Gast sein. Am 9. März kommt Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Und am 10. März ist Nies mit dem ehemaligen Landesvater Kurt Beck in der Verbandsgemeinde Kirn-Land unterwegs. Gustl Stumpf

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