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    Kreis AltenkirchenPresbyteriumswahl: Rund 15 Prozent machten vom Wahlrecht Gebrauch

    "Aufkreuzen" war das Motto der Wahlen zu den Presbyterien in den evangelischen Kirchengemeinden im Kreis Altenkirchen. "Angekreuzt" haben mehr als 2400 Wahlberechtigte (16 000 waren insgesamt aufgerufen) im Kirchenkreis auf unterschiedliche Art und Weise.

    In Altenkirchen fand die Wahl erstmals in den neu gestalteten Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendzentrums "Kompa" statt.
    In Altenkirchen fand die Wahl erstmals in den neu gestalteten Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendzentrums "Kompa" statt.

    Spitzenreiter bei der Wahlbeteiligung war diesmal die Kirchengemeinde Schöneberg. Hier gingen 333 Wähler an die Urne, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 43,6 Prozent und dürfte auch landeskirchenweit wieder im Spitzenfeld liegen. Ebenso wie in den anderen Gemeinden, die generell Briefwahl anboten, haben daneben Flammersfeld (knapp 38 Prozent), Gebhardshain (15,1 Prozent) und Kirchen (19 Prozent) die höchste Wahlbeteiligung. Rund 97 Prozent der Wähler haben in diesen vier "Briefwahl-Gemeinden" die Stimmzettel im Vorfeld ausgefüllt, konnten aber auch noch am Wahlsonntag ihre Stimmzettel in die bereitstehenden Urnen werfen.

    Rege genutzt wurde eine zusätzliche Briefwahlmöglichkeit in Altenkirchen und Betzdorf, hier stand aber der normale Urnengang im Fokus. In Altenkirchen wählten 10,7 Prozent der Gemeindeglieder insgesamt (knapp ein Drittel davon per Brief), in Betzdorf waren unter den 299 Wählern (9,4 Prozent) 91 Briefwähler.

    An den Abstimmungen in ihren Kirchengemeinden beteiligten sich mehrheitlich die Frauen (65,4 Prozent), die meisten Wähler (männlich und weiblich) waren älter als 60 Jahre. Die nun gewählten Presbyteriumsmitglieder in den 16 Kirchengemeinden sind überwiegend weiblich (53,5 Prozent); sie gestalten in den kommenden vier Jahren die Geschicke ihrer Gemeinden und leiten diese.

    Anfang März werden die neuen Presbyterien in Gottesdiensten in ihre Ämter eingeführt, innerhalb des presbyterial-synodal organisierten Systems der Evangelischen Kirche im Rheinland gestalten sie damit auch die Entwicklungen der anderen kirchlichen Ebenen. Aus den Reihen der Presbyteriumsmitglieder werden demnächst die Abgeordneten zu den Kreissynoden gewählt, die ihrerseits die Geschicke des Kirchenkreises leiten; diese wiederum wählen dann die Abgeordneten für die Landessynode und prägen damit die Gestalt ihrer Kirche auf allen Ebenen.

    In der Hälfte alle Gemeinden im Kreis gab es diesmal keine aktiven Wahlhandlungen. Hier wurden im Vorfeld nur so viele Kandidaten vorgeschlagen, wie es zu besetzende Plätze in den Presbyterien gibt; das heißt, dass alle Vorgeschlagenen als gewählt gelten und das neue Presbyterium bilden.

    In zwei Gemeinden - Friedewald und Wissen - wurde bereits im Vorfeld die Wahl "angehalten". Hier ist nun ein neues Wahlverfahren gestartet, die Gemeinden erhielten die Möglichkeit die Rahmenbedingungen anzupassen, bis zum Ende des erneuten Wahlverfahrens bleiben dort die bisherigen Mitglieder des Presbyteriums im Amt. Bis Ende Februar - so die Zeitvorgabe - müssen die Presbyterien die ersten Beschlüsse im "neuen Wahlverfahren" getroffen haben.

    Insgesamt waren in der Evangelischen Kirche im Rheinland gut eine Million Gemeindemitglieder zur Wahl der 719 Presbyterien aufgerufen. Wählen durften alle Gemeindeglieder, die konfirmiert oder mindestens 16 Jahre alt sind. Verändert hat sich die Altersgrenze der Gewählten. Nun können auch Menschen über ihren 75. Geburtstag hinaus im Presbyterium aktiv bleiben. Weitere Premiere: Das passive Wahlrecht war erstmals inklusiv. Das bedeutet, dass Menschen, die unter Betreuung stehen, mit abstimmen durften.

    Die neue Presbyterien im Kirchenkreis Altenkirchen
    Altenkirchen Betzdorf
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