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  • Gnadenfrist fürs Betzdorfer Ei

    Betzdorf. Im Frühjahr kommenden Jahres, spätestens nach Ostern, muss das Betzdorfer Ei vom Rewe-Parkplatz auf dem Struthof verschwunden sein. Das machte Peter Strasser, Geschäftsführer der Petz-Rewe-Gruppe im Gespräch mit der Rhein-Zeitung klar. Für ein Jahr, so hatte man es im September 2008 abgesprochen, könne das Ei auf dem Grundstück der Rewe vorübergehend stehen.

    Das Betzdorfer Ei ist in einen Jutesack eingepackt. Spätestens nach Ostern 2011 muss es aber verschwinden, sagt der Grundstückseigentümer, die Petz-Rewe-Gruppe.
    Das Betzdorfer Ei ist in einen Jutesack eingepackt. Spätestens nach Ostern 2011 muss es aber verschwinden, sagt der Grundstückseigentümer, die Petz-Rewe-Gruppe.
    Foto: Markus Döring

    Betzdorf - Im Frühjahr kommenden Jahres, spätestens nach Ostern, muss das Betzdorfer Ei vom Rewe-Parkplatz auf dem Struthof verschwunden sein. Das machte Peter Strasser, Geschäftsführer der Petz-Rewe-Gruppe im Gespräch mit der Rhein-Zeitung klar. Für ein Jahr, so hatte man es im September 2008 abgesprochen, könne das Ei auf dem Grundstück der Rewe vorübergehend stehen.

     

    Doch dieses Jahr war im September 2009 abgelaufen. Das Ei wurde zunehmend unansehnlicher. Überlegungen, was mit dem Ei passieren soll, führten nicht zum Erfolg. Auch eine Versteigerung bei Ebay im September dieses Jahres, die bundesweit Beachtung fand, brachte das Ei schließlich nicht vom Fleck.
    Nun ist es ja mit einem großen Sack verhüllt. Da falle die Unansehnlichkeit nicht mehr so auf, meint Strasser. Aber auch der überdimensionale Sack kann nicht mehr verhindern, dass das Ei weg muss. „Wir werden da jetzt stärker intervenieren“, verdeutlicht der Geschäftsführer. Etwas ärgerlich für ihn ist auch, dass nie mehr so richtig mit der Petz-Rewe-Gruppe darüber gesprochen wurde, wie es mit dem Ei weitergehen soll. Und von der nächtlichen Verhüllungsaktion mit dem überdimensionalen Jutesack war Strasser auch nicht informiert. Er habe es aus der Zeitung erfahren, was da auf dem Rewe-Grundstück in der Nacht passierte.
    „Es ist nun an der Zeit, dass das Ei demontiert und abgefahren wird“, stellt Strasser klar. Gut, im Moment sei das bei dem Schnee nicht möglich. Aber im Frühjahr müsse das Ei dann weg sein. Spätestens kurz nach Ostern, gibt es hier noch eine letzte Gnadenfrist.
    Aus den Betzdorfer Stadtgesprächen heraus entstand wenige Wochen vor Ostern 2008 die Idee fürs Betzdorfer Ei. Es sollte das größte Ei werden und ins Guinness-Buch der Weltrekorde eingetragen werden. Die Betzdorfer gingen die Sache mit viel Engagement an und zu Ostern 2008 stand das 9,27 Meter hohe Ei neben dem Rathaus. Geschafft. Man glaubte den Weltrekord in der Tasche zu haben. Doch im Juli 2008 war klar, in Portugal gab es ein größeres Ei. Aber das ist schon lange abgerissen. So hat Betzdorf im Moment doch das größte Ei. Im September 2008 gab es den Betzdorfer Eisprung. Mit großem Aufwand wurde das Ei per Kran und Lkw vom Platz am Rathaus zum Rewe-Parkplatz auf dem Struthof transportiert. Im April 2009 wurde das Ei noch einmal schön herausgeputzt. Es sah nun aus wie ein Überraschungsei und hieß die Besucher in Betzdorf willkommen. Im Mai 2009 wurde das Ei erheblich zerstört. Doch in einer gemeinsamen Aktion wurde es wieder saniert. Danach wurde es erst einmal ruhig um das Ei. Bundesweite Bekanntheit erlangte es wieder durch eine Versteigerung bei Ebay im September 2010. Es gab ein Gebot von einem Euro, doch das Ei blieb am Standort. Denn der Bieter kam per Zufall zu dem Objekt. So wurde nicht darauf bestanden, dass er es abholt. Der Transport hätte auch einiges gekostet. So wurde es wieder ruhig ums Ei, bis es vor wenigen Tagen einen Sack übergestülpt bekam.

    Diskussionen zum Betzdorfer Ei bei www.wer-kennt-wen.de in der Gruppe "Rhein-Zeitung Kr. Altenkirchen".

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