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  • "Jingle Bells" geleakt: In Neuwied ist Edekas Weihnachts-Spot entstanden [Update]

    Neuwied. Ein unscharfes Video aus dem E-Center in Neuwied macht Furore im Netz: Das Kassenteam stimmt Jinge Bells an, die stimmungsvolle Musikdarbietung endet in Jubel. Die Szenen sollten eigentlich nicht bekannt werden - noch nicht.

    Auf Facebook macht ein mitreißendes Video die Runde: Das Kassenteam im E-Center in Neuwied stimmt "Jingle Bells" an, angeführt von einem Beatboxer, die Kassenlichter leuchten passend dazu. Was die meisten Betrachter nicht wissen: Zu sehen ist der Vorgeschmack auf einen Edeka-Werbespot, mehr als 100 Mitwirkende trugen ihren Teil dazu bei - der Film zeigt vor allem Schauspieler. E-Center-Chef Konrad Kreuzberg sagt: "Der große Knaller sollte kommen, wenn der Spot am 1. Dezember veröffentlicht wird. Aber da kann man nichts machen, es waren ja viele Kunden da."

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    Einige wirkten mit bei dem Dreh - und einer drehte offenbar selbst. So sickert schon ein Teil des Spots durch und wird viral. Das Video verschwand auch zunächst wieder, tauchte aber erneut auf.

    Edeka wird es nicht stören, bereits jetzt in gutem Licht zu erscheinen. Bislang hat aber noch keine Kreise gezogen, wer da an der Kasse im Vordergrund den Ton beim Beatboxing angibt. "Eine Szenegröße", sagt Kreuzberg.  Dazu werden an den Kassen Artikel so über das Scanner gezogen, dass es passend piept.

    Die Bilder, die im Netz die Runde machen, sind am Montag vor einer Woche entstanden - und zeigen nur einen kleinen Ausschnitt der Arbeit des Teams. "Es ging bereits am Mittwoch davor los. Und den ganzen Sonntag wurde geprobt." Konrad Kreuzberg selbst hatte sich den Stress nicht antun wollen. "Da haben sie meinen Sohn Alexander gefragt." Der sagte zu - und schlief in vier Nächten vier Stunden. 

    Neuwied war für die deutschlandweite Kampagne angefragt worden, weil das E-Center innerhalb der Märkte als einer der Vorzeigemärkte gilt und Kreuzberg gut bekannt ist. Den fertigen Film hat er selbst noch nicht gesehen. "Da wird noch geschnitten." In Werbepausen wird der fertige Film nicht zu sehen sein. "Der ist nur für das Netz, wie der "Supergeil"-Spot".

    Während des Drehs klingelten aber nicht nur die Glöckchen des Songs, sondern auch die Kassen: Kunden konnten auch normal einkaufen, drei Bänder waren dafür reserviert. 

    Update: Das offizielle Video ist seit Freitag bei Youtube (und hier auf Rhein-Zeitung.de) zu sehen.

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