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    MainzMainzer Südstadthalloween mit schrillem Geschrei und Vampiren

    Schwarze, spitze Hüte, Vampirzähne und Hexenschreie füllen in der Nacht zum Sonntag die Straßen rund um den Bahnhof Römisches Theater. In acht Kneipen feiern Jung und Alt das erste Mainzer Südstadthalloween.

    Mainz - Schwarze, spitze Hüte, Vampirzähne und Hexenschreie füllen in der Nacht zum Sonntag die Straßen rund um den Bahnhof Römisches Theater. In acht Kneipen feiern Jung und Alt das erste Mainzer Südstadthalloween.

    Damit wird die Mainzer „Südstadt“ nach Fastnacht und Tanz in den Mai zum dritten Mal Schauplatz von Veranstaltungen. Alexander Schäfer, Namensgeber und Promoter erklärt: „Die Südstadt ist immer eine Art Ausgehmeile. Das Gebiet rund um den ehemaligen Südbahnhof hat sich mit seinen zahlreichen Kneipen auf engem Raum dazu entwickelt.“ Er lehnt an einem Stehtisch vor dem Kölnisch Wasser. Durch die Glasscheibe beobachtet er drei Hexen in langen schwarzen Umhängen auf der Tanzfläche. Ihre spitzen Hüte wippen zum Rhythmus der Band auf und ab.

    Wenige Meter weiter vor dem Citrus startet der Feuervogel seine Tour durch die dunkle Nacht. Auf einem großen mit Fellen und leuchtenden Fackeln geschmückten Wagen erschreckt er mit lauten Trommelschlägen und schrillem Geschrei auch den einen oder anderen nicht verkleideten Passanten. Überdimensional große Vögel auf Stelzen schwingen ihre Flügel. Einen ahnungslosen Gast, der an der Bar ein Bier trinkt, umarmt der Feuervogel von hinten mit seinem struppigen Gefieder. Gruselmomente.

    Nadine, Mareike und Lisa beobachten sie lieber aus sicherer Entfernung. Während Lisa versucht, den Feuervogel mit ihrem Fotoapparat einzufangen, erzählt Mareike: „Heute Nacht gibt es hier sicher noch mehr Monster. Hoffentlich überrascht uns keines.“ Die drei Mädchen haben sich rote Blitze und schwarze Lippen auf ihre bleichen Gesichter geschminkt. „Die Halloweennacht macht echt Spaß“, sind sie sich einig. Sie kommen gerade aus dem Déja-Vù. Dort sei es schon richtig voll. Über die vielen Gäste, die sich gut gelaunt unterhalten, der Musik lauschen und tanzen, freut sich Bernie, der Inhaber des Deja Vu. Er trägt ein T-Shirt mit Skelettaufdruck. Von der Decke der Kneipe blinkt eine Kürbislampe. Spinnen seilen sich an langen Fäden ab. „Das hat schon eine Zeit gebraucht, bis wir mit der ganzen Dekoration fertig waren“, erzählt Bernie. Aber er habe eben eine große Liebe zum Detail.

    Auch im Kamin rankt eine Skelettgirlande um die Feuerstelle. Dort bespricht sich Manuela mit Thomas, in welche Kneipe sie als nächstes gehen. „So eine Nacht in verschiedenen Kneipen ist eine prima Idee“, findet die blonde Frau mit dem blutroten T-Shirt und den Vampirzähnen. Da sei für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Mit dieser Einschätzung scheint sie nicht allein zu sein. „Die Nacht findet große Resonanz“, bestätigt der Veranstalter Alexander Schäfer. Der Kartenvorverkauf sei sehr gut gelaufen. Die nächste Südstadtveranstaltung steht im kommenden Jahr an Fastnacht an. Ein Matrosenhut und eine Clownsperücke waren zwischen all den Hexenhüten, Besenstielen und Vampirumhängen schon in der Halloweennacht zu entdecken.

    Vanessa Renner

    Sexy und aufregend: Die Halloween-Feuerschau
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