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    Bendorfs blaues Wunder erleben

    Bendorf-Sayn . Es dauert nur wenige Wochen, das "Blaue Wunder" von Sayn: Bis Ende November sind im Garten der Schmetterlinge in Bendorf-Sayn einige Hundert blaue Himmelsfalter zu bewundern. Sie alle zaubern einen schillernden, farbenfrohen und ganz besonderen exotischen Effekt in den ohnehin nicht gewöhnlichen Garten.

    Von unserer Mitarbeiterin Andrea Niebergall

    Bendorf-Sayn - Es dauert nur wenige Wochen, das "Blaue Wunder" von Sayn: Bis Ende November sind im Garten der Schmetterlinge in Bendorf-Sayn einige Hundert blaue Himmelsfalter zu bewundern. Sie alle zaubern einen schillernden, farbenfrohen und ganz besonderen exotischen Effekt in den ohnehin nicht gewöhnlichen Garten.

    Sie sind groß, leuchtend blau und fliegen fast gemütlich durch die feuchtwarme Luft: Die Blauen Morphofalter (Morpho peleides), auch Himmelsfalter genannt, sind die neueste Attraktion im Schmetterlingsgarten. Gleich mehrere Hundert von ihnen hat Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Sayn zum 60. Geburtstag seiner Frau Fürstin Gabriela aus Mittelamerika einfliegen lassen. Derzeit schlüpfen die Puppen und sorgen für ein spektakuläres Farbenspiel.

    Der Garten der Schmetterlinge ist ein kleines exotisches Paradies, das 1987 vom Fürstenpaar Sayn-Wittgenstein-Sayn gegründet wurde. In zwei Glaspavillons, idyllisch im romantischen Schlosspark gelegen, umgeben von uralten Baumriesen, leben 1001 Schmetterlinge in einer Umgebung, die genau ihren Anforderungen entspricht: 24 bis 26 Grad Lufttemperatur, 60 Prozent Luftfeuchte, ein tropischer Garten mit wunderschönen Blüten, üppigem Grün und fließenden Bächen. Spazierpfade führen durch den Garten, über Brücken, vorbei an einem Wasserfall.

    Doch wer derzeit durch die Klimaschleuse tritt, dem bieten die Himmelsfalter einen unvergleichbaren Anblick. Sie färben die Luft blau, halten sie in Bewegung, flattern millimeterdicht an den Menschen vorbei, lassen sich bei der Nahrungssuche und ihren Flugkünsten hautnah bewundern. Vergleichsweise langsam ist ihr Flug, den sie normalerweise in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas vollführen. Ihre Puppen sind im großen Puppenkasten am Eingang zu sehen. Bis Ende November werden sich noch viele der auffälligen Schmetterlinge entpuppen und in Scharen die ungewöhnliche Herbstattraktion des Schmetterlingsgartens bilden.

    Doch setzt der Park nicht nur auf reizvolle Effekte, sondern auch auf Information. Schaukästen, erklärende Tafeln und eine Broschüre, die auch als Mini-Wanderkarte durch das faszinierende Tropenparadies dient, erfüllen ihren Zweck, doch erst das persönliche Gespräch mit den Mitarbeitern macht das Besondere des Gartens aus. Sie wissen alles über die ungewöhnliche Tierwelt, die im Übrigen nicht nur aus Faltern besteht, sondern noch mehr zu bieten hat: Chinesische Zwergwachteln mit ihren süßen, gerade einmal hummelgroßen Küken, der geheimnisvolle Leguan, der sich gern am Wasserfall sonnt, majestätische Koikarpfen, Schmuckschildkröten und die lustig zwitschernden tropischen Finken gehören ebenso zum Inventar wie die zahlreichen Echsen, Insekten und Kleintiere, die in den Schaukästen und Terrarien ihr ruhiges Leben führen.

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