Mainzer Forscher gehen davon aus, dass private Öfen mehr Feinstaub verursachen als Straßenverkehr - Filter sollen helfen: Umweltsünde Holzfeuer? Was Mainzer Forscher herausgefunden haben
Mainzer Forscher gehen davon aus, dass private Öfen mehr Feinstaub verursachen als Straßenverkehr - Filter sollen helfen
Umweltsünde Holzfeuer? Was Mainzer Forscher herausgefunden haben
Ein prasselndes Kaminfeuer schafft Wohlfühlatmosphäre – und wärmt noch dazu. Doch Forscher und die Deutsche Umwelthilfe warnen: Die meisten Holzöfen, die privat genutzt werden, sind echte Dreckschleudern. Foto: Adobe Stock Lilli - stock.adobe.com
Mainz/Berlin. Heizen mit Holz liegt im Trend, Holzöfen stehen für Behaglichkeit, Holzheizungen gelten gar als umweltfreundlich – doch das stimmt nicht unbedingt: Heizen mit Holz trägt mehr zur Feinstaubbelastung in den Städten bei als der Straßenverkehr. Das ergab nun eine Studie des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie.
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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert bereits seit Langem effektive Filteranlagen auch für private Holzöfen, nun geht der Verein entschieden vor: In mehr als 100 Städten bundesweit hat die DUH eine Filterpflicht für Holzöfen beantragt, darunter auch in Koblenz und Mainz.