Eine Figur der blinden Justitia. Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild/Sonja Wurtscheid. Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild/
Beim Koblenzer Prozessauftakt um einen siebenstelligen Sozialversicherungsbetrug in der Pflegebranche ist es am Landgericht gleich zu Verhandlungsbeginn zu einem "Deal" gekommen: Die Angeklagte hat gestanden. Stand jetzt wird sie deshalb wohl gerade noch so mit einer Bewährungsstrafe davonkommen. Was laut Strafkammer für die Frau spreche: Sie habe die "eingesparte" Summe nicht für Luxus verprasst.
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Wegen Sozialversicherungsbetruges im siebenstelligen Bereich muss sich derzeit eine 54-jährige ehemalige Leiterin eines Pflegedienstes vor der 15. Strafkammer des Koblenzer Landgerichts verantworten. Der Tatvorwurf: Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt, der Tatort war der Raum Idar-Oberstein.