Koblenz (dpa/lrs) - Nachdem ein Lastwagen auf der Autobahn 3 zwischen Neustadt (Wied) und Neuwied ausgebrannt ist, ist mit weiteren Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Der rechte Fahrstreifen könnte noch tagelang gesperrt bleiben, erklärte die Polizei am Mittwochmorgen. Am Dienstagnachmittag war den Angaben zufolge zunächst die Zugmaschine in Brand geraten, bevor im weiteren Verlauf das Feuer auf den Sattelauflieger übergegriffen hatte.
Die Autobahn war bis in die Nacht in Fahrtrichtung Frankfurt komplett gesperrt, der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Fernthal abgeleitet. Es entstand ein Rückstau von bis zu zwölf Kilometern Länge, hieß es aus der Verkehrsdirektion. Später wurde laut Mitteilung zunächst der linke Fahrstreifen wieder freigegeben, am Mittwochmorgen sollte dann der mittlere Fahrstreifen folgen.
Bei dem Brand entstand demnach ein Schaden in Höhe von etwa 500.000 Euro. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand.
Die abschließenden Bergungsarbeiten mussten nach Angaben der Verkehrsdirektion aufgrund des beschädigten Gas-Kraftstofftanks unterbrochen werden. Bis diese fortgesetzt werden können, könnten noch Tage vergehen, hieß es. So lange sei mit weiteren Verkehrseinschränkungen auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt am Main zu rechnen.
© dpa-infocom, dpa:260407-930-916371/3











