Mordfall Amy Lopez
Warum die DNA des Tatverdächtigen gelöscht wurde
Fast 32 Jahre nach dem Mord an der US-Touristin Amy Lopez führte eine Speichelprobe zu ihrem mutmaßlichen Mörder. Die Koblenzer
Fast 32 Jahre nach dem Mord an der US-Touristin Amy Lopez führte eine Speichelprobe zu ihrem mutmaßlichen Mörder. Die Koblenzer Mordkommission hätte den 81-Jährigen aber wohl schon früher gefasst, wenn dessen Daten nicht aus gesetzlichen Gründen gelöscht worden wären. Die Kripo-Gewerkschaft BDK fordert deshalb bei Sexualstraftätern deutlich längere Aufbewahrungsfristen.
Stefan Sauer. Stefan Sauer/dpa

Der mutmaßliche Mörder von Amy Lopez war ein polizeibekannter Sexualstraftäter. Schon 1999 musste er eine Speichelprobe abgeben. Aber die wurde aus der Datenbank gelöscht. Das hat die Arbeit der Ermittler erschwert. Die Kripo-Gewerkschaft übt Kritik.

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Mitte Februar gelingt der Koblenzer Mordkommission eine spektakuläre Sensation. Fast 32 Jahre nach dem brutalen Mord an der US-Touristin Amy Lopez auf der Festung Ehrenbreitstein landen die Ermittler um Kriminalhauptkommissarin Simone Roeder einen Volltreffer.

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