Seit 21 Jahren arbeitet Matthias Korb in Lohrheim an einer riesigen Installation, die sich mit "den Abläufen der Schöpfung in ihrer Gesamtheit" auseinandersetzt und mittlerweile über zwei Gebäude erstreckt. Stefan Schalles
Es ist ein einzigartiges Kunstwerk: Verteilt auf zwei Gebäude, hat Matthias Korb aus mehr als 100.000 Objekten eine Installation entworfen, die sich mit dem Leben und dessen Endlichkeit befasst. Warum der Besuch nichts für Zartbesaitete ist.
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Auf den ersten Blick wähnt man sich hier irgendwo zwischen Industriehalle und Maschinenraum, wobei schon die Erkenntnis des Trugschlusses, die Vergegenwärtigung, sich inmitten eines alten Bauernhauses zu befinden, ausreichen sollte als Indiz für den speziellen Charakter dieses Projekts: Zwischen Kesseln und Gittern, mit all seinen Drähten und Kolben durchdringt ein geheimnisvolles Konstrukt den gedrängten Raum.