Sie gehen ihrem Ende entgegen: Maria Dragus als Kriemhild und Heiko Raulin als Hagen stehen sich im Finale des diesjährigen Stücks der Nibelungen-Festspiele, "Die Hunnenkönigin", gegenüber. dpa/Uwe Anspach
Was, wenn die Nibelungensage nie von ihren wahren Hauptfiguren erzählt wurde? Die Wormser „Hunnenkönigin“ rückt Kriemhild und die Frauen ins Zentrum – und macht aus dem Nationalmythos ein packendes Freilichtspektakel über Macht, Familie und Gewalt.
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Ein Fazit der neuen Wormser „Hunnenkönigin“ wird gleich zu Beginn des Stücks formuliert: Während Männer ihr Blut auf den Schlachtfeldern vergießen und als Helden in die Geschichte eingehen, verbluten Frauen in den Laken des Kindbetts – und verschwinden aus den Chroniken.