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    Rheinland-Pfalz

    Auf in den Bundestag: Was die Parteien im Land wollen

    14 Parteien können im Land mit ihren Kandidaten zur Bundestagswahl antreten. Doch nur die Bekannteren haben wirklich Chancen, ihre Kandidaten überhaupt durchzubringen. Hier liefern wir eine Übersicht der Parteien, die man auf dem Wahlzettel zur Bundestagswahl findet.

    1 Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU): Die CDU ist eine konservative Volkspartei. Das heißt: Mit ihrem Programm spricht sie nicht nur bestimmte Gruppen an. Sie hat deshalb Anhänger und Wähler in allen Bevölkerungsschichten. Ihre Wurzeln liegen in der christlichen Soziallehre. Diese verlangt vom Bürger Eigenverantwortung, sichert sozial Benachteiligte aber zugleich ab. Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz ist Patrick Schnieder. Der Jurist ist seit 2009 Mitglied des Bundestages und seit 2011 Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU.

    2 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): Die SPD hat als zentrales Thema das Eintreten für soziale Gerechtigkeit. Von ihren Ursprüngen her ist sie eine Arbeiterpartei, die sich zu einer Volkspartei gewandelt hat. Die Sozialdemokraten wollen das soziale Netz stabil halten oder sogar ausbauen. Spitzenkandidatin im Land ist Andrea Nahles, die mit einer Unterbrechung ab 1998 Mitglied des Bundestages ist und seit 2013 das Amt der Bundesministerin für Arbeit und Soziales innehat.

    3 Bündnis 90/Die Grünen (Grüne): Die Grünen engagieren sich für den ökologischen Wandel. Dazu gehört der Ausstieg aus der Atomenergie, eine Politik gegen den Klimawandel und umweltschonendes Wirtschaften. Spitzenkandidatin im Land ist Tabea Rößner. Die Kultur- und Medienwissenschaftlerin ist seit 2009 Mitglied des Bundestages.

    4 Freie Demokratische Partei (FDP): Die Liberalen setzen auf Freiheit und Unternehmergeist der Bürger. Sie wollen sich vom Staat wenig vorschreiben lassen. Ihnen sind die Bürgerrechte wichtig. Zudem werben sie für Steuersenkungen. Die FDP-Landesliste führt Manuel Höferlin an, ein selbstständiger Unternehmer, der von 2009 bis 2013 schon einmal dem Bundestag angehörte.

    5 Die Linke: Die Linkspartei will den Sozialstaat stark ausbauen. Dazu sollen die Armen mehr und die Reichen weniger verdienen. Zum Wahlprogramm zählen 12 Euro Mindestlohn, Anhebung der Hartz-IV-Sätze auf 560 Euro sowie 1050 Euro Mindestsicherung. Die Landesliste wird von den Bundestagsabgeordneten Alexander Ulrich und Katrin Werner angeführt.

    6 Alternative für Deutschland (AfD): Die rechtspopulistische Partei will den Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone und einen harten Kurs in der Flüchtlingspolitik. Spitzenkandidat im Land: Sebastian Münzenmaier.

    7 Piratenpartei Deutschland (Piraten): Die Piraten plädieren für einen starken Datenschutz und mehr direkte Demokratie. Zudem lehnen sie jegliche Zensur im Internet ab und wollen Musiktauschbörsen legalisieren. Spitzenkandidat der Landesliste ist René Pickhardt.

    8 Freie Wähler (Freie Wähler): Diese bürgerliche Partei ist in Rheinland-Pfalz vor allem kommunal stark vertreten. Spitzenkandidat im Land: Studiendirektor a. D. Herbert Drumm.

    9 Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD): Die rechtsextreme Partei schickt Ricarda Riefling auf Platz eins der Landesliste ins Rennen. Ein Verbotsantrag der Bundesländer zu dieser Partei wurde im Januar 2017 vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen.

    10 Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP): Die ÖDP ist eine konservativ-ökologische Partei. Bundeschefin Gabriela Schimmer-Göresz war von 2002 bis 2014 Vorsitzende einer Bürgerinitiative gegen Fluglärm. Die Landesliste führt der Winzer Johannes Schneider an.

    11 Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD): Diese Partei will die Arbeiterklasse an die Macht bringen und die Industrie verstaatlichen. Hauswirtschaftsleiterin Lieselotte Seiberth tritt auf Platz eins im Land an.

    12 Bündnis Grundeinkommen – Die Grundeinkommenspartei (BGE): Die Ein-Themen-Partei verkündet auf ihrer Internetseite „die frohe Botschaft: Grundeinkommen ist wählbar“. Spitzenkandidat im Land: André Presse.

    13 Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative („Die Partei“): Die Landesliste der 2004 von Redakteuren des Satiremagazins Titanic gegründete Kleinpartei wird von Hans Ludwig Friedrich, Vermessungsbeamter im Ruhestand, angeführt.

    14 V-Partei3 – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer: 2016 auf einer Veggie-Messe gegründet, fordert die Partei Verbraucherschutz, Achtung der Tiere, Klimaschutz und die Bekämpfung der Ursachen der Krisen dieser Welt. Auf Platz eins im Land: der Hotelier Johannes Nicolay.

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