Simmern/Mainz

Marlon Bröhr: Dieser Mann könnte die CDU mächtig ärgern

Wenn Marlon Bröhr daran scheitern sollte, eines Tages Ministerpräsident zu werden, kann der Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises in seine Zahnarztpraxis zurückkehren – oder als Telefonseelsorger arbeiten. Denn dieser Tage klingeln die Apparate Sturm, wütende Eltern wollten wissen, warum keine Schulbusse fahren. Weil die aufgeheizte Stimmung die Azubis in der Verwaltung einschüchterte, nahm der Landrat selbst den Hörer ab, nachdem zwei Busbetreiber pleite gegangen waren. Während Bröhr darüber redet, witzelt ein Journalist in der Runde: So wie Helmut Schmidt einst die Flut in Hamburg gemeistert hatte und später im Kanzleramt landete, könne für Bröhr doch eine erfolgreich gemeisterte Bus-Krise die Rampe zur Mainzer Staatskanzlei sein. Bröhr hört die Worte – und grinst.

Florian Schlecht Lesezeit: 4 Minuten
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