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Ahrweiler

Bedingt katastrophenbereit: Sicherheitsexperte fordert einen mit Profis besetzten Leitstand des Landes

Von Dirk Eberz
Innenminister Roger Lewentz (links) und Landrat Jürgen Pföhler (rechts) beim Besuch im Krisenzentrum des Kreises Ahrweiler am Abend der Flut. Neben Lewentz steht der Kreisfeuerwehrinspekteur, an den Landrat Pföhler die Einsatzleitung delegiert hatte. Foto: Kreis Ahrweiler
Innenminister Roger Lewentz (links) und Landrat Jürgen Pföhler (rechts) beim Besuch im Krisenzentrum des Kreises Ahrweiler am Abend der Flut. Neben Lewentz steht der Kreisfeuerwehrinspekteur, an den Landrat Pföhler die Einsatzleitung delegiert hatte. Foto: Kreis Ahrweiler
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Wie können Katastrophen wie im Ahrtal mit 134 Todesopfern künftig verhindert werden? Der Krisenmanagementexperte Ralph Thiele aus Nickenich bei Andernach empfiehlt dazu in Rheinland-Pfalz mindestens einen Leitstand auf Landesebene, der sieben Tage in der Woche rund um die Uhr den Überblick behält, wenn sich eine gefährliche Lage abzeichnet.

Das Gremium könne dann frühzeitig warnen und Handlungsbedarf anmelden. Wichtig: Alle Schlüsselpositionen müssten mit Profis besetzt werden. „Angemessen wären für Rheinland-Pfalz eher drei solcher Leitstände“, erklärt der Oberst a. D. gegenüber unserer Zeitung. Der Leitstand sollte demnach bei den obersten Katastrophenschützern in Rheinland-Pfalz angesiedelt werden. Dieser „Krisenstab des Landes“ unter der ...