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    Vorteile in den Doppeln und im mittleren Paarkreuz

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    Von Position eins auf drei abgestuft, dort aber bärenstark: Manfredas Udra gewann im Derby beide Einzel. 
Foto: Archiv/Bellaire
    Von Position eins auf drei abgestuft, dort aber bärenstark: Manfredas Udra gewann im Derby beide Einzel.
    Foto: Archiv/Bellaire

    Mit einem 9:5-Sieg im Derby gegen den TSV Wackernheim hat der RSV Klein-Winternheim seinen zweiten Platz in der Tischtennis-Oberliga gefestigt. "Es war eigentlich das erwartete Ergebnis", sagte der Wackernheimer Spielführer Christian Ditschler. "Es wäre vielleicht noch ein bisschen mehr für uns drin gewesen. Aber die meisten Spiele, die wir verloren haben, gingen recht klar aus."

    Es gab nur zwei Ausnahmen. Marcus Berott war bei seiner Fünfsatzniederlage gegen Oliver Küssner nicht chancenlos, Dennis Buchwald schnupperte gegen Nicolas Brusenbauch an einem Spielgewinn. "Der dritte Satz war der Knackpunkt", analysierte RSV-Teamsprecher Yves Besier, der wegen Knieproblemen pausierte. "Wenn Nicolas den nicht gewinnt, kann das Spiel anders ausgehen." Buchwald hatte in diesem Durchgang eine Führung nicht genutzt und mit 12:14 in der Verlängerung verloren. Statt selbst mit 2:1 Sätzen in Front zu gehen, lag der Wackernheimer im Rückstand. Brusenbauch, der in dieser Saison erst ein Einzel verloren hat, nutzte den psychologischen Vorteil und entschied die Partie im vierten Durchgang zu seinen Gunsten.

    Größte Überraschung des Abends

    Vorteile hatten die Klein-Winternheimer in den Doppeln und im mittleren Paarkreuz. Keine Chance hatten Ditschler/Wolf, immerhin das drittbeste Oberliga-Doppel der Vorrunde, gegen das RSV-Duo Manfredas Udra und Oliver Küssner. "Das war für mich die größte Überraschung des Abends, dass dieses Spiel 3:0 ausgegangen ist", sagte Besier. "Manfredas und Olli haben super harmoniert. Aber die Wackernheimer haben sich auch unter Wert verkauft." Dem konnte Ditschler nur zustimmen. "Wir haben ganz schlecht gespielt", sagte der TSV-Spielführer. "Wir sind überhaupt nicht reingekommen. Das war nicht unser Doppel." Erst am Ende des dritten Durchgangs lief es für Ditschler/Wolf etwas besser. Trotzdem verloren sie 10:12. "Wenn Manfredas und Olli den Satz nicht gewinnen, wird es ganz eng", sagte Besier.

    Aufgrund seiner nicht gerade überragenden Vorrundenergebnisse war bei den Klein-Winternheimern Udra von Position eins auf drei abgestuft worden. Das machte die Überlegenheit des RSV im mittleren Paarkreuz aus. Udra gewann beide Einzel, Küssner steuerte noch einen Punkt durch seinen Sieg über Berott hinzu. Unter dem Strich glich sich das aber dadurch aus, dass Viktor Sarrach statt des Litauers im vorderen Paarkreuz antreten musste. Sarrach verlor gegen Ditschler und Felix Wolf beide Einzel. Wie Udra hatte auch Wolf in der ersten Halbserie nicht viel gerissen, konnte aber seine Position halten. "Ich hoffe, dass Felix jetzt wieder mehr Erfolg hat", sagte Ditschler. "Er hat auch in der Vorrunde nicht schlecht gespielt, sich aber nicht belohnt. Am Ende fehlte ihm auch das Selbstvertrauen. Vielleicht kommt das jetzt wieder mit dem Sieg zum Rückrundenauftakt."

    Da nicht nur Besier ausfiel, sondern auch Dennis Prasse beruflich verhindert war, feierte David Schöne sein Debüt in der ersten RSV-Mannschaft. Der Klein-Winternheimer Nachwuchsspieler leistete Christian Mallmann erheblichen Widerstand und unterlag erst im fünften Satz. Sein zweites Einzel kam nicht mehr in die Wertung. "Wir hatten gehofft, dass Davis nicht unbedingt gewinnen muss", sagte Besier. "Er hatte großen Spaß daran, in eigener Halle einmal Oberliga-Luft zu schnuppern."

    Vorentscheidung fällt am 2. Februar

    Die Klein-Winternheimer können im Grunde schon für eine weitere Saison in der Oberliga planen. Zehn Punkte beträgt ihr Vorsprung auf den TSV, der derzeit als Sechster auf dem ersten Platz steht, der die Verbannung in die Verbandsoberliga bedeutet. Aber auch die Wackernheimer sind noch nicht aus dem Rennen. Nur einen Zähler liegt der TSV hinter dem TTC Wirges, dem Fünften. "Wir wollen schon in der Klasse bleiben", sagt Ditschler. "Die Chancen sind da. Die Vorentscheidung fällt am 2. Februar, wenn wir in Wirges antreten." Gert Adolphi


    RSV Klein-Winternheim -

    TSV Wackernheim 9:5

    Urbanek/Sarrach - Berott/Kröhl 3:1; Udar/Küssner - Ditschler/Wolf 3:0; Brusenbauch/Schöne - Mallmann/Buchwald 2:3; Urbanek - Wolf 3:1; Sarrach - Ditschler 1:3; Udra - Kröhl 3:0; Küssner - Berott 3:2; Brusenbauch - Buchwald 3:1; Schöne - Mallmann 2:3; Urbanek - Ditschler 3:0; Sarrach - Wolf 1:3; Udra - Berott 3:0; Küssner - Kröhl 0:3; Brusenbauch - Mallmann 3:0.

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