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    Vallendar zieht sich gegen den Meister gut aus der Affäre

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    Zwei Wochen ist es her, da stand die Meisterschaft in der 3. Liga Süd fest. Ausgerechnet auf den Spieltag gegen den HV Vallendar legte die SG Leutershausen ihre Aufstiegsfeier. Damit war klar, dass sich der Tabellenführer diese nicht durch einen Punktverlust vermiesen lassen wollte. "Dort war die Hölle los, und Leutershausen hat ordentlich Gas gegeben", beschrieb es HVV-Trainer Wolfgang Reckenthäler treffend.

    Auch wenn im Vorfeld alles für einen klaren Ausgang sprach, die Gäste machten nicht den Anschein, sich vor dem Klassenprimus verstecken zu wollen. Bis zum 12:14 hielten die Spieler vom Mallendarer Berg Blickkontakt zu den Hausherren, ehe die Schulterverletzung von Abwehrspezialist Björn Peters in der 20. Minute und einige Nachlässigkeiten den HVV aus der Bahn zu werfen drohten. "Der Ausfall von Björn Peters war schon ein großer Rückschlag für uns. Wir waren dadurch gezwungen, unsere Abwehr umzustellen", sagte Reckenthäler.

    In der Endphase der ersten Halbzeit mussten die Gäste dem extrem hohen Tempo Tribut zollen, Leutershausen erhöhte bis zum Kabinengang auf fünf Tore. Es war ein Rückstand, mit dem der HVV durchaus leben konnte. Eines stieß Reckenthäler aber schon zur Halbzeitpause auf, was sich auch im zweiten Durchgang nicht ändern sollte. Das Strafmaß schlug deutlich zu Lasten seiner Mannschaft. Während Vallendar im gesamten Spielverlauf mit sechs Zeitstrafen auskam - "alle berechtigt", sagte Reckenthäler - holte sich der Gastgeber lediglich die drei Gelben Karten ab, das war's.

    Reckenthäler: "Da hätte ich mir die ein andere Zeitstrafe für Leutershausen auch gewünscht. Vor allem Mischa Schröder ist oftmals am Hals angegangen worden, das hätte durchaus geahndet werden können", sagte der HVV-Coach, fügte aber zugleich an: "Ansonsten haben die Schiedsrichter gute Arbeit verrichtet. Sie haben sonst sehr souverän agiert."

    Ungeachtet dessen herrschte bei den Vallendarer Löwen zur Halbzeitpause die eingängige Meinung, es bei nur einer guten Hälfte nicht belassen zu wollen. So arbeiteten die Gäste auch nach dem Wiederanpfiff hart für jeden Torerfolg, ließen den Spitzenreiter aber nicht davonziehen. Als nach dem 28:32 der HVV gleich zweimal in doppelter Unterzahl auftreten musste, war er praktisch geschlagen. Reckenthäler: "Das hat Leutershausen gnadenlos ausgenutzt." Somit blieb für den HV Vallendar am Ende die große Überraschung aus, den Tabellenführer über weite Strecken der Partie ordentlich gefordert zu haben ist aber ein deutliches Zeichen, dass die Vallendarer Mannschaft den Kampf gegen den Abstieg angenommen hat und sich auch von großen Namen nicht beeindrucken lässt.

    Reckenthäler: "Ich bin mit unserem Spiel über den Kreisläufer sehr zufrieden. Wir sind hier gegen eine absolut kompakt stehende Mannschaft angerannt. Was das Spiel aber auch gezeigt hat ist, dass uns die Schlagkraft aus dem Rückraum fehlt." Es war einer der auffälligsten Unterschiede zur SG Leutershausen, die auf allen Positionen, so auch im Rückraum, doppelt stark besetzt ist.

    Die nächste Chance auf wichtige Punkte für den Klassenverbleib bekommen die Vallendarer erst wieder Ende April geboten. Nach einem weiteren spielfreien Wochenende folgt an Ostern die Finalrunde im Pokalwettbewerb des Handballverbandes Rheinland. Und der HV Vallendar ist eines von vier verbleibenden Teams, die die Trophäe gewinnen will.

    Vallendar: S. Bininda, Burgard, F. Bininda (4), Peters, Schröder (7), Böhme (4), Gras (3), St. Baldus (8), Meder, Binnes, Reckenthäler (1/1), Busse (1), Schardt (3).

    Von unserem Mitarbeiter

    Robert Eifler

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