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    Jacques Perrin steht seit mehr als 50 Jahren erfolgreich vor und hinter der Kamera. Am 25. Februar kommt seine neueste Dokumentation "Unsere Ozeane" in die deutschen Kinos.

    Jacques Perrin steht seit mehr als 50 Jahren erfolgreich vor und hinter der Kamera. Er spielte in großen Filmen wie "Verhängnisvolle Freundschaft", "Der Haudegen", "Verdammt zum Schafott" "Spion in Schwarz" und "Pakt der Wölfe". Mit "Mikrokosmos - Volk der Gräser" und dem Vogelfilm "Nomaden der Lüfte" machte er auch als Produzent und Regisseur von sich reden. Am 25. Februar kommt seine neueste Dokumentation "Unsere Ozeane" in die deutschen Kinos. In einem Interview sprach der französische Regisseur zusammen mit Jacques Cluzaud, mit dem er bereits "Nomaden der Lüfte" gedreht hat, über den Film, der in die unendliche Tiefe der Weltmeere führt.

     

    In Ihrem Film wollen Sie darauf aufmerksam machen, dass die Unterseewelt vom Menschen bedroht ist. Sind Ihre Aufnahmen dafür nicht einfach zu schön und faszinierend?

    Genau durch diese schönen und faszinierenden Aufnahmen wollen wir bei den Zuschauern Gefühle auslösen. So viel Schönheit und Harmonie, die vielleicht durch unsere Schuld verschwindet, kann niemanden gleichgültig lassen. Wir glauben, dass wir durch diese wunderbaren Bilder mehr bewirken können als durch Schock-Aufnahmen.

     

    Ihr Film kommt nur wenige Monate nach der erfolglosen UN-Klimakonferenz in Kopenhagen in die Kinos. Was würden Sie den Regierungen angesichts der durch den Klimawandel bedrohten Meereswelt am liebsten sagen?

    Es wurde schon so viel gesagt. Wir brauchen keine Worte mehr. Unsere Bilder sprechen Bände und sagen mehr als 1000 Worte.

     

    Sie zeigen in Ihrem Film nur wenig abschreckende Bilder. Die Szene, bei der einem Haifisch eine Flosse abgeschnitten und das noch lebende Tier ins Meer zurückgeworfen wird, ist in der französischen Version zu sehen, jedoch nicht in der deutschen. Sind die deutschen Zuschauer sensibler?

    In Deutschland ist einfach das Jugendschutzgesetz strenger. Damit auch Kinder ab sechs Jahren in Begleitung ihrer Eltern den Film sehen können, haben wir bevorzugt, einige Szenen wegzulassen.

     

    Welches waren die bewegendsten, faszinierendsten Momente?

    Als wir den Blauwal mit seinem Neugeborenen filmen konnten. Ein unwahrscheinlicher Augenblick. Der Blauwal, er ist bis zu 30 Metern lang und wiegt mehr als 100 Tonnen, ist das größte lebende Tier auf der Erde. Wir hatten auf diese Aufnahme drei Jahre gewartet.

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